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Heizungsmodernisierung wird stärker gefördert / Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt die Aufnahme von Brennwertheizungen in den staatlichen Förderkatalog

Geschrieben am 19-02-2009

Essen (ots) - Heizungsmodernisierung wird stärker gefördert

Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt die Aufnahme von
Brennwertheizungen in den staatlichen Förderkatalog

Die Bundesregierung hat ihre Programme für Gebäudesanierung
nachgebessert. Das Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
dehnt die Initiativen "Wohnraum-Modernisieren" und das
CO2-Gebäudesanierungsprogramm auf die Förderung von
Brennwertheizungen aus. Damit greift die Bundesregierung eine
zentrale Forderung der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) auf.

Heizkosten sparen und gleichzeitig das Klima schonen -
Verbrauchern gelingt dies dank der neuen staatlichen Förderung von
Brennwertheizungen in Zukunft leichter. Wer einen neuen
Brennwertkessel - beispielsweise für den Betrieb mit Erdgas -
einbaut, kann von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen
einmaligen Zuschuss von fünf Prozent der Investitionssumme oder
maximal 2.500 Euro erhalten. "Wir begrüßen die Erweiterung des
Förderkatalogs als ersten Schritt, den Modernisierungsstau in
deutschen Heizungskellern aufzulösen", bewertet Bernhard Funk,
Sprecher der IEU, die Pläne von Minister Tiefensee: "Wir sehen es
allerdings als erforderlich an, dass die besondere Bedeutung von
Erdgas für Klima und Energieeffizienz nun auch in anderen staatlichen
Förderinitiativen stärker Berücksichtigung findet." Bisher
unterstützte die Bundesregierung im CO2-Gebäudesanierungsprogramm
ausschließlich die Kombination verschiedener Maßnahmen, wie zum
Beispiel den Einbau eines Brennwertkessels in Verbindung mit
Solarthermie. Neu ist, dass Verbraucher in Zukunft auch
Einzelmaßnahmen, also beispielsweise den Ersatz einer veralteten
Zentralheizung durch eine moderne, klimaschonende und effiziente
Gas-Brennwertanlage, bezuschussen lassen können. "Das ist auch gut
so, denn nicht überall im Gebäudebestand ist der Einbau einer
solarthermischen Anlage aufgrund der Ausrichtung und
Bebauungsstruktur technisch und wirtschaftlich möglich", betont
Bernhard Funk.

Neue Heizung ist kluge Investition

Eigentümern, die eine energetische Sanierung ihrer Immobilie
planen, empfiehlt die IEU, zunächst mit der Modernisierung der
Heizsysteme zu beginnen. Wie die Stiftung Warentest errechnet hat,
kostet eine neue Dämmung der Gebäudefassade 85 Euro pro Quadratmeter
und mehr. Damit müsste eine Familie für rund 150 Quadratmeter
Wohnfläche knapp 13.000 Euro aufwenden. Ein moderner Brennwertkessel
kostet dagegen rund 6.000 Euro. Während sich die Fassadensanierung
erst nach zwanzig Jahren amortisiert, zahlt sich die Investition in
eine neue Heizung bereits nach durchschnittlich fünf Jahren aus.
Darüber hinaus leisten Hausbesitzer mit der Erneuerung der Heizung
einen Beitrag zur CO2-Reduktion, denn moderne Anlagen produzieren
deutlich weniger Kohlendioxid als alte Geräte. "Die Dämmung von
Gebäuden ist sinnvoll, aber als Einzelmaßnahme wenig wirtschaftlich",
sagt Bernhard Funk. "Erst im Zusammenspiel mit beispielsweise einem
modernen Erdgas-Brennwertheizsystem ist die Dämmung effektiv und
schont Klima und Portemonnaie".

Initiative Erdgas pro Umwelt auf der ISH

Die IEU präsentiert sich auf der diesjährigen Fachmesse ISH
(10.-14. März 2009 in Frankfurt am Main) am Gemeinschaftsstand der
Gaswirtschaft in Halle 9.0, Stand E06. Am 11. März 2009 steht
Bernhard Funk, Sprecher der IEU, in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr
für Gespräche zur Verfügung. Die ISH ist die internationale Leitmesse
für Bad, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik.

Über die IEU

Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) ist eine Gemeinschaft
führender Unternehmen der Heizgeräteindustrie, der Gaswirtschaft, des
installierenden Fachhandwerks und des Großhandels. Gemeinsam
engagieren sich die Partner für klimaschonende Lösungen der
Wärmeerzeugung im Haus.

Originaltext: Initiative Erdgas pro Umwelt GbR
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/74564
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_74564.rss2

Pressekontakt:
Pleon GmbH
Ralf Maushake
Bahnstraße 2
40212 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 95 41 21 44
E-Mail: ralf.maushake@pleon.com
http://www.ieu.de


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