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Haushaltshilfe und Mietwagen vom Versicherer: Ergänzender Schadenservice ist inzwischen Branchenstandard

Geschrieben am 20-01-2009

Hamburg (ots) - Mehr als 80 Prozent der deutschen Versicherer
halten für ihre Kunden im Schadenfall zusätzliche Serviceangebote
bereit. Am häufigsten können Geschädigte dabei auf einen Mietwagen
zurückgreifen (46 Prozent). Juristische Unterstützung (39 Prozent),
eine Haushaltshilfe (38 Prozent) sowie Krankentransporte (32 Prozent)
sind ebenfalls weit verbreitete Zusatzleistungen. Ziel dieser
Angebotsausweitung ist ein Imagewandel - weg vom reinen Entschädiger
hin zum serviceorientierten Problemlöser. Das ist das Ergebnis der
Studie "Stau-Atlas: Schaden- und Unfallmanagement" des IMWF Institut
für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Beratungs-
und Softwarehauses PPI AG.

Vorreiter dieser Entwicklung sind die Kompositversicherer - allen
voran Anbieter von Kfz-Policen. Mehr als 93 Prozent der Unternehmen
dieser Sparte haben ihr Angebot durch zusätzliche
Assistance-Leistungen erweitert. Die Palette umfasst dabei zum
Beispiel die Pannenhilfe in der Autoversicherung oder den kostenlosen
Schlüsseldienst als Zusatzservice in der Hausratversicherung. Die
anderen Versicherungssparten ziehen inzwischen nach. 90 Prozent der
Lebens- und 84 Prozent der Krankenversicherer bieten bereits
Mehrwertdienstleistungen für ihre Kunden an. Das sind zum Beispiel
Angebote aus der Bestattungsvorsorge, Hilfe bei der Vermittlung von
Pflegeplätzen oder die Organisation von Unterstützungsleistungen im
hauswirtschaftlichen Bereich.

Zudem haben die großen Versicherungsunternehmen bei der Einführung
von Zusatzdienstleistungen einen Vorsprung gegenüber den kleinen.
Etwa neun von zehn Versicherern mit jährlichen Beitragseinnahmen von
mehr als 250 Millionen Euro unterstützen ihre Kunden mit
Assistance-Leistungen. Bei Instituten mit einem geringeren
Geschäftsvolumen sind es dagegen rund 75 Prozent.

Die Angebotsvielfalt dieser Mehrweitdienstleistungen ist dabei
kaum zu überschauen. Doch nicht alle Zusatzleistungen setzen sich
durch: Kaum Verbreitung haben beispielsweise bisher
Restaurantgutscheine (drei Prozent), Fahrsicherheitstrainings (sechs
Prozent) sowie feuerfeste und einbruchsichere Dokumentendepots für
wichtige Unterlagen des Kunden (11 Prozent) gefunden.

Hintergrundinformationen
Die Studie "Stau-Atlas: Schaden- und Unfallmanagement" stellt die
Ergebnisse einer Online-Marktforschung dar, die im Auftrag der PPI AG
in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und
Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde. Im Zeitraum vom 24. Oktober
bis 3. November 2008 wurden 204 Fach- und Führungskräfte aus der
Versicherungswirtschaft befragt.

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Produkte. Versicherungshäuser profitieren von
PPIs umfangreicher Erfahrung und Expertise in Bestandsführung,
Schadenmanagement und Vertrieb. In der Software-Entwicklung stellt
PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
versicherungs- und bankfachliche bis zur IT-Beratung.

Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65143
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65143.rss2

Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
E-Mail: andreas.gutjahr@faktenkontor.de


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