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Initiative begrüßt Sachsens Engagement für mehr Wunschkinder / Bundesregierung und Länder jetzt in der Pflicht / Jährlich bleiben aus Kostengründen 6.400 Wunschkinder in Deutschland ungeboren

Geschrieben am 19-12-2008

Berlin (ots) - Die Initiative Wunschkinder - Zukunft für
Deutschland begrüßt den Vorstoß der sächsischen Landesregierung für
mehr Wunschkinder. Als erstes Bundesland fördert Sachsen ab dem
nächsten Jahr Kinderwunschbehandlungen von Ehepaaren. Dafür stellt
die Landesregierung jährlich 500.000 Euro zur Verfügung. "Das ist ein
ganz wichtiger Schritt nach vorn", kommentiert Gaby Ziegler,
Sprecherin der Initiative Wunschkinder - Zukunft für Deutschland.
"Mit dieser Hilfe werden viele hundert Paare endlich ihren Traum vom
Wunschkind erfüllen können. Die Sachsen werden mehr Kinder haben und
davon erheblich profitieren. Denn Kinder sind unsere Zukunft."

Seit der Gesundheitsreform im Jahr 2004 müssen gesetzlich
krankenversicherte Paare, die ungewollt kinderlos bleiben, die Kosten
für eine ärztliche Behandlung zu mindestens 50 Prozent selber tragen.
In der Folge sind in ganz Deutschland die Behandlungszahlen deutlich
zurückgegangen. Deshalb werden seitdem in ganz Deutschland jährlich
etwa 6.400 Kinder weniger geboren.

"Die Initiative hofft, dass diese konkrete politische Maßnahme
auch in anderen Bundesländern Schule macht. Die Bundesregierung
bleibt jedoch in der Pflicht, endlich den Paaren in Deutschland, die
ungewollt kinderlos bleiben, eine ärztliche Behandlung zu
ermöglichen. Wir können es uns nicht länger leisten, jährlich auf
viele tausend Kinder zu verzichten", sagt Gaby Ziegler. Deshalb
schlägt die Initiative eine 25-prozentige Mitfinanzierung von
Kinderwunschbehandlungen durch familienpolitische Mittel vor. So
könnte bundesweit der durchschnittliche Eigenanteil für die Paare auf
ca. 800 Euro pro Behandlung reduziert werden. Das würde die Zahl der
Kinderwunschbehandlungen deutlich steigen lassen. Derzeit zahlen
Kinderwunschpaare etwa doppelt so viel.

"Die Kosten dafür sind vergleichsweise gering. Mit nur ca. 1,6
Prozent der jährlichen Ausgaben für das Elterngeld könnten jedes Jahr
etwa 6.400 zusätzliche Wunschkinder zur Welt kommen", erläutert Gaby
Ziegler. "Das wäre eine sehr effektive familienpolitische Maßnahme
für mehr Kinder in unserem Land."

Originaltext: Initiative Wunschkinder - Zukunft für Deutschland
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73989
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73989.rss2

Pressekontakt:

Bärbel Hestert-Vecoli
Initiative Wunschkinder - Zukunft für Deutschland
c/o Weber Shandwick
Schönhauser Allee 37, Geb. P
10435 Berlin

Tel.: +49 (0)30 203 51 27
bhestert@webershandwick.com

www.wunschkind.de


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