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SEPA-Zahlungsverfahren: Neuartige Dienstleistungen für Firmenkunden

Geschrieben am 11-11-2008

Hamburg (ots) - Bisher führt SEPA ausschließlich bei großen,
europaweit tätigen Unternehmen zu Vereinfachungen und Kostensenkungen
im Zahlungsverkehr. Doch auch kleinere, rein national aktive
Unternehmen werden künftig vom einheitlichen
Euro-Zahlungsverkehrsraum profitieren. Denn die Banken entwickeln
zusätzliche, neuartige Dienstleistungen auf Basis der SEPA-Verfahren,
die allen Unternehmen zugute kommen. So wollen 84 Prozent der
Institute in Zukunft die Verwaltung von Lastschrift-Mandaten für
Zahlungsempfänger anbieten. Dies ergab die Studie "Electronic Banking
2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit
ibi research.

Auch die Vorankündigung von Lastschriften beim Schuldner plant
mehr als die Hälfte der Institute für ihre Kunden zu übernehmen. Vier
von zehn Banken wollen es zudem den Unternehmen ermöglichen, den
Einreichungszeitpunkt von Lastschriften zu steuern. Die neuen
Dienstleistungen sollen dabei den Banken keine Zusatzerträge
einbringen, sondern als Serviceleistungen vorrangig die Stellung der
Institute im hart umkämpften Markt stärken.

Etwas überraschend ist, dass nur jede vierte Bank die SEPA
B2B-Lastschrift für den Einzug von Forderungen zwischen Unternehmen
anbieten will. Offensichtlich wird für diese bisher ungewohnte Form
der Zahlungsabwicklung keine hohe Akzeptanz bei den Unternehmen
erwartet.

Weitere interessante Potenziale für Zusatzdienstleistungen auf
Basis der SEPA-Zahlungsverfahren ergeben sich in den Bereichen
elektronische Rechnungsstellung und Electronic- beziehungsweise
Mobile Payment. Zwar planen aktuell nur 42 Prozent der Institute
Angebote im Bereich der Rechnungserstellung und nur zwei von zehn
arbeiten an E- oder M-Payment-Verfahren. Auf EU-Ebene befassen sich
jedoch derzeit Expertenkommissionen mit der Frage, wie in diesen
Bereichen europaweit vereinbare Lösungen auf Basis der
SEPA-Zahlungsverfahren geschaffen werden können. Es ist damit zu
rechnen, dass weitere Institute Angebote für Firmenkunden entwickeln
werden, wenn es hier konkrete Vorschläge gibt.

Bei den Service-Dienstleistungen im SEPA-Umfeld steht die
Umwandlung der Konto-Nummer und Bankleitzahl in IBAN und BIC an
vorderster Stelle. Das gilt für Empfänger beim eigenen (58 Prozent)
aber auch bei anderen Instituten (47 Prozent). Ein neues
Service-Portal der Kreditwirtschaft macht dieses Angebot möglich.

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.


Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65143
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65143.rss2

Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
E-Mail: andreas.gutjahr@faktenkontor.de


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