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Rheinische Post: Handwerksleistungen fallen nicht unter erhöhten Steuerbonus - Handwerksverband protestiert

Geschrieben am 14-10-2008

Düsseldorf (ots) - Der Generalsekretär des Handwerksverbands,
Hanns-Eberhard Schleyer, hat die Pläne der Bundesregierung
kritisiert, für Handwerksleistungen keinen erhöhten Steuerbonus zu
gewähren. "Es ist nicht zu akzeptieren, dass Haushalte die Dienste
von Handwerkern weniger stark von der Steuerschuld abziehen können
als Pflegedienste oder die Kinderbetreuung", sagte Schleyer der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Nach
einem Entwurf der Unionsfraktion, der der "Rheinischen Post"
vorliegt, sollen Handwerksleistungen nur bis zu einem jährlichen
Höchstbetrag von 600 Euro von der Einkommensteuer abziehbar sein.
Demgegenüber ermäßigt sich der Tarif bei haushaltsnahen Diensten wie
Pflege und Kinderbetreuung um 4000 Euro jährlich. Bislang konnten
Haushalte nur 3000 Euro von der Steuerschuld abziehen. Das Argument,
dass die steuerliche Förderung des Handwerks zu erheblichen
Steuerausfällen führt, lässt Schleyer nicht gelten. "Der erhöhte
Steuerbonus hilft, die Schwarzarbeit zu vermindern. Es ist also mit
erheblich geringeren Steuerausfällen zu rechnen. Das Programm dürfte
sich zu 60 Prozent selbst finanzieren", sagte der
Handwerks-Generalsekretär.
Das Kabinett will morgen die Familienförderung und den höheren
Steuerbonus für haushaltsnahe Dienste beschließen.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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