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Rheinische Post: Kommentar: Angst vor der Rezession

Geschrieben am 14-08-2008

Düsseldorf (ots) - Es gehört zu den volkswirtschaftlichen
Binsenweisheiten, dass jede Konjunktur anders verläuft. Was
wiederkehrt, ist nur das zyklische Auf und Ab in der
Wirtschaftsleistung. Geht man in die Geschichte der Rezessionen, so
war mal das Ende des Wiederaufbaus die Ursache, dann das Auslaufen
des Einheitsbooms. Mitte der 70er Jahre erschütterte der
Ölpreisschock die Weltwirtschaft. Jetzt sind es die hohe Nachfrage
nach Energie und die geplatzte Immobilienblase in den USA verbunden
mit einer verheerenden Kreditkrise.
Bislang hat die Weltwirtschaft und insbesondere die deutsche
Wirtschaft in der Nachkriegszeit alle Krisen gut überstanden.
Insofern ist der jetzige leichte Rückgang im Bruttoinlandsprodukt
erst einmal kein Grund zur Aufregung.
Was allerdings schwerer wiegt, ist der deutlich verspätete Aufschwung
in Deutschland, der kaum begonnen schon wieder zu Ende ist. Damit
kommt auch der erfreuliche Abbau der Arbeitslosigkeit wieder zum
Stillstand.
Die Position als Nachzügler kann Deutschland nur schwer abstreifen.
Noch immer hat sich die Wirtschaft des Landes nicht ausreichend auf
die Globalisierung und ihre Härten eingestellt. Zu langsam löst sie
sich aus dem Modell der Vergangenheit. Eine echte Rezession würde
Deutschland hart treffen.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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