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Westfälische Rundschau: Butterwegge: Clement nicht weiter tragbar

Geschrieben am 31-07-2008

Dortmund (ots) - Wolfgang Clement ist für die SPD nicht weiter
tragbar. Diese Meinung vertritt der Politikwissenschaftler Christoph
Butterwegge von der Universität Köln im Gespräch mit der
Westfälischen Rundschau (Freitagsausgabe).
Butterwegge weist darauf hin, dass die die SPD im vergangenen Jahr
ihren früheren niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Detlev von
Larcher ausgeschlossen habe, weil er zur Wahl der Linken aufgerufen
hatte. Im Prinzip sei dieser Fall vergleichbar mit dem Aufruf von
Clement, Ypsilanti in Hessen nicht zu wählen.
Wolle die SPD glaubwürdig sein, dann wäre sie gut beraten, nicht mit
zweierlei Maß zu messen und einzelne Parteirechte, die ihr Schaden,
genauso streng zu bestrafen wie Parteilinke, die sich illoyal
verhalten und zur Wahl einer Konkurenzpartei aufrufen.
Man müsse Clement ins Stammbuch schreiben, dass er seine gewichtige
Stimme nicht dazu nutzen dürfe, die SPD zu schädigen. Eine einfache
Rüge würde ihn nicht treffen. Ein Funktionsverbot auch nicht, weil er
praktisch keine Funktionen mehr habe. Butterwegge: "Nur durch den
Ausschluss kann die SPD ein Stoppschild für Clement aufstellen."

Originaltext: Westfälische Rundschau
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58905
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58905.rss2

Pressekontakt:
Westfälische Rundschau
Redaktion

Telefon: 0231/9573 1253


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