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Saarbrücker Zeitung: Emnid-Chef Schöppner empfiehlt SPD, wieder auf Müntefering zu setzen - "Beck hat Vertrauen verspielt"

Geschrieben am 30-05-2008

Saarbrücken (ots) - Nach Einschätzung von Emnid-Chef Klaus-Peter
Schöppner sollte die SPD zur Überwindung ihres Tiefs wieder auf den
ehemaligen Parteivorsitzenden Franz Müntefering setzen. "Er ist
authentisch und verkörpert die bei Beck schmerzlich vermisste
Glaubwürdigkeit", sagte Schöppner der "Saarbrücker Zeitung"
(Sonnabend-Ausgabe).

Der amtierende Vorsitzende Kurt Beck habe "das größte Kapital, das
ein Politiker in dieser Zeit haben muss, verspielt, nämlich
Vertrauen", erläuterte Schöppner. Die Leute könnten sich nicht auf
sein Wort verlassen. Als Beispiele nannte Schöppner den Streit über
eine rot-rote Zusammenarbeit in Hessen und die Bundespräsidentenwahl.
"Ich wüsste nicht, wie sich dieser Schaden reparieren lässt", so der
Meinungsforscher.

Nach Ansicht Schöppners kommt Müntefering auch für eine
SPD-Kanzlerkandidatur in Frage. Mit Beck sei eine "Niederlage
programmiert". Und bei Parteivize Frank-Walter Steinmeier sehe er das
Problem, linksorientierte Wähler an die SPD zu binden. "Dadurch
könnte die Linkspartei noch stärker werden", gab Schöppner zu
bedenken.

Originaltext: Saarbrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57706
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Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230


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