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BVDW und eco kooperieren - Verbände wollen Internetthemen noch mehr Gewicht verleihen

Geschrieben am 03-03-2008

Köln / Düsseldorf (ots) - Der Verband der deutschen
Internetwirtschaft (eco) e.V. und der Bundesverband Digitale
Wirtschaft (BVDW) e.V. geben anlässlich der CeBIT 2008 ihre
Kooperation bekannt. Die von Prof. Michael Rotert,
Vorstandsvorsitzender von eco und Arndt Groth, Präsident des BVDW
vereinbarte Kooperation regelt die verstärkte Zusammenarbeit der
beiden Verbände bei den Themen Aus- und Weiterbildung, Online
Content, politische Interessenvertretung und Networking.

Dazu Prof. Michael Rotert von eco: "Wir stellen bei unseren
Kontakten mit Politikern immer wieder fest, dass in Bezug auf das
Internet erhebliche Informationsdefizite bestehen. Für viele
politische Entscheidungen wäre zumindest ein technisches Basiswissen
eigentlich unverzichtbar. Auch über die ökonomische Bedeutung der
Internetwirtschaft, ihre Geschäftsmodelle und ihre Perspektiven
machen sich viele Politiker nur ein unvollständiges Bild, wenn sie
zum Thema IT in erster Linie Geräteproduzenten und klassische
Telekommunikationsanbieter konsultieren. Mit unserer Zusammenarbeit
wollen wir die Kräfte bündeln, um ein wirklichkeitsnäheres Bild der
Branche und ihrer Potenziale am Standort Deutschland zu vermitteln."

"Im Internet kommt es auf Inhalte an", betont Arndt Groth,
Präsident des BVDW. "Durch den Trend zur Konvergenz treten die
Zugangswege in den Hintergrund, der Zugang an sich wird für Nutzer
selbstverständlich, und der attraktive Content zum alles
entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Hierzulande hat man gerade erst
begonnen zu erkennen, welche Bedeutung zum Beispiel Games für den
Standort haben, weil die Debatte viel zu lange ausschließlich um
Risiken kreiste. Unternehmen, die hochklassige Information und
Unterhaltung im Internet schaffen, verdienen Unterstützung und Schutz
vor dem typisch deutschen Hang zur Überregulierung."

Der BVDW bringt seine Erfahrung und sein vielfältiges Engagement
zum Thema Aus- und Weiterbildung in die Kooperation ein. Erst im
Dezember letzten Jahres hat der BVDW eine Akademie der Digitalen
Wirtschaft ins Leben gerufen. Außerdem vergibt er Stipendien für
Nachwuchskräfte, die sich zum Fachwirt Online Marketing BVDW
ausbilden lassen wollen. Auch die Wirtschaft ist gefordert, zur
Bekämpfung des Fachkräftemangels beizutragen. eco und BVDW tragen
ihren Teil dazu bei, diese Verpflichtung zu erfüllen.

Für die verbesserte Bündelung und Durchsetzung der Interessen der
Branche werden beide Verbände auch die exzellenten Möglichkeiten des
Networkings, vor allem auch auf lokaler Ebene, nutzen, die eco in die
Kooperation einbringt. Mit einer schlagkräftigen Infrastruktur aus
Arbeitskreisen und themenorientierten Branchentreffpunkten bieten
sowohl eco als auch BVDW hervorragende Foren für den Austausch und
Plattformen für geschäftliche Erfolge. Unter Wahrung der
eigenständigen Identität beider Organisationen sollen die vorhandenen
Netzwerke nun strategisch miteinander verzahnt werden, um den
Interessen und der Branche mehr Gewicht und den konkreten
Bedürfnissen der Unternehmen besser gerecht zu werden.

Weitere Einzelheiten geben beide Verbände am Dienstag, 4. März
2008 auf ihren Pressekonferenzen bekannt. Der BVDW lädt
Pressevertreter zu seiner Jahrespressekonferenz um 11 Uhr
(Tagungsbereich Halle1, Raum London/Madrid), die Pressekonferenz des
eco findet anschließend um 12 Uhr (CeBIT Convention Center, Saal
105/106) statt.

eco (www.eco.de) ist seit über zehn Jahren der Verband der
Internetwirtschaft in Deutschland. Die mehr als 360
Mitgliedsunternehmen beschäftigen über 250.000 Mitarbeiter und
erwirtschaften einen Umsatz von ca. 45 Milliarden Euro jährlich. Im
eco-Verband sind die rund 190 Backbones des deutschen Internet
vertreten. Verbandsziel ist es, die kommerzielle Nutzung des
Internets voranzutreiben, um die Position Deutschlands in der
Internet-Ökonomie und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland zu
stärken. Der eco-Verband versteht sich als Interessenvertretung der
deutschen Internetwirtschaft gegenüber der Politik, in
Gesetzgebungsverfahren und in internationalen Gremien.

Der BVDW (www.bvdw.org) ist die Interessenvertretung aller am
digitalen Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen. Der BVDW
steht im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen
Interessengruppen (Verbraucherorganisationen, andere Branchenverbände
etc.), um ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische
Entwicklung der Branche zu unterstützen. Zudem bietet der BVDW ein
Expertennetzwerk, das Unternehmen und Interessierten innerhalb wie
außerhalb der Branche schnell und gezielt Antworten auf konkrete
Fragestellungen rund um die Lösungen der Digitalen Wirtschaft
liefert. Der BVDW bietet ein umfangreiches Service- und
Informationsportfolio für seine knapp 700 Mitgliedsunternehmen. Er
hat sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler
Technologien transparent zu machen und so den Einsatz in der
Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern.

Originaltext: BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6862
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6862.rss2

Pressekontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Christoph Salzig, Pressesprecher
Kaistraße 14
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211/600456-13
Mobil: 0177/8528616
E-Mail: salzig@bvdw.org
Web: www.bvdw.org

eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
Verbindungsbüro Berlin
Marienstr. 12
10117 Berlin
Tel.: 030/24 08 36-96
E-Mail: berlin@eco.de,
Web: www.eco.de


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