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euro adhoc: STRABAG SE / Zwischenmitteilung

Geschrieben am 30-11-2007


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Zwischenmitteilung der Geschäftsführung übermittelt durch euro adhoc. Für
den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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30.11.2007

STRABAG SE MIT DEUTLICHER ERGEBNISSTEIGERUNG IN DEN ERSTEN NEUN
MONATEN 2007 UND IM 3. QUARTAL


* Profitables Wachstum: Bauleistung stieg in den ersten neun Monaten 2007 um
+5 %, EBIT +28 %
* Auftragsbestand über EUR 10,8 Mrd. - Anteil Russlands bereits bei 11 %,
Anstieg von EUR 300 Mio. auf EUR 1.180 Mio.
* Ausblick 2007: Maßvolle Steigerung der Bauleistung auf knapp EUR 11 Mrd.
und Ergebnisverbesserung erwartet


Wien, 30. November 2007 - STRABAG SE, das größte Bauunternehmen in
Zentral- und Osteuropa, hat in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2007 sowie im 3. Quartal 2007 eine deutliche
Ergebnissteigerung verbucht.

Bauleistung und Umsatz


Die Bauleistung wuchs in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber der
Vergleichsperiode des Vorjahres um rund 5 % auf EUR 7.615,0 Mio. Der Anstieg der
Leistung in den zentral- und osteuropäischen Ländern lag mit +8,6 % über der
Wachstumsrate des Gesamtkonzerns. Die absoluten Veränderungen in Deutschland
(EUR -44,8 Mio.) und Österreich (EUR +45,3 Mio.) glichen einander aus. In Ungarn
war ein nennenswerter Rückgang in Höhe von EUR -141,8 Mio. zu verzeichnen, was
vor allem im Auslaufen von großen Infrastrukturprojekten im Segment Straßenbau
begründet liegt. Der konsolidierte Konzernumsatz der ersten neun Monate 2007
betrug EUR 6.860,9 Mio., nach EUR 6.352,8 Mio. in den ersten drei
Quartalen 2006. Diese Steigerung von +8 % ist unter anderem auf zusätzliche
Erstkonsolidierungen in den Segmenten Hoch- und Ingenieurbau sowie Straßenbau
zurückzuführen.

Im dritten Quartal des Vorjahres wies das Segment Tunnelbau eine außergewöhnlich
hohe Bauleistung auf. In diesem Segment ist der Geschäftsverlauf auf Grund hoher
Projektvolumina der jeweiligen Aufträge traditionell sehr volatil. Daher gingen
entgegen dem Trend der neun Monate im dritten Quartal 2007 sowohl die
Bauleistung (-1 %) als auch die Umsatzerlöse (-4 %) im Gesamtkonzern zurück. Im
Segment Hoch- und Ingenieurbau war dagegen eine positive Tendenz der Bauleistung
und des Umsatzes zu beobachten.

Auftragsbestand und Projekte


Der Auftragsbestand per 30.9.2007 zeigte mit einem Plus von 23 %
gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres auf EUR 10.806,3 Mio.
ein Rekordniveau. Der Auftragsbestand deckt die Planleistung von EUR
11 Mrd. rechnerisch rund zwölf Monate ab. Die Steigerung des
Konzern-Auftragsbestandes war vor allem auf die positive Entwicklung
im Bereich Hoch- und Ingenieurbau zurückzuführen, und dies im
speziellen in Russland. Waren in diesem Markt ein Jahr zuvor noch EUR
300,4 Mio. zu verzeichnen, vervielfachte sich der Wert auf EUR
1.179,6 Mio. Davon entfielen EUR 1.145,0 Mio. auf das Segment Hoch-
und Ingenieurbau.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ergebnisentwicklung des
STRABAG Konzerns ist auf Grund der eingeschränkten Bautätigkeit im
Winter einer deutlichen Saisonalität unterworfen. Die beiden ersten
Quartale liefern typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der
durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert wird. Wegen
der saisonalen Entwicklung ist außerdem ein Vergleich der Ergebnisse
zum Vorquartal (Q2) nicht sinnvoll. Bei steigendem Geschäftsvolumen
ergibt sich zudem eine erhöhte Saisonalität im Ergebnisverlauf.

Während im Halbjahr noch ein negatives EBIT (Earnings before interest
and taxes) berichtet wurde, konnte die Gewinnzone im dritten Quartal
erreicht werden. Das EBIT der ersten neun Monate 2007 lag mit EUR
128,3 Mio. um +28 % über jenem der Vorjahresvergleichsperiode*. Der
Periodenüberschuss konnte um +51 %* auf EUR 69,7 Mio. gesteigert
werden. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten lag bei EUR 66,3
Mio.

Im dritten Quartal 2007 stieg das EBIT im Vergleich zum
Vorjahresquartal um +25 %* auf EUR 149,9 Mio. Der Jahresüberschuss
des Quartals belief sich auf EUR 102,1 Mio., ein Plus von rund 31 %*.

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum 31.12.2006 um +11 % auf EUR
6.463,3 Mio. Durch den Einstieg des neuen Kernaktionärs Rasperia
Trading Ltd., einer Gesellschaft, die mittelbar im Eigentum des
russischen Industriellen Oleg Deripaska steht, im dritten Quartal
2007 verbesserte sich die Eigenkapitalquote der STRABAG SE auf rund
32 %, und die Nettoverschuldung (Net Debt) reduzierte sich um -60 %
auf EUR 273.1 Mio. Im Eigenkapital per 30.9.2007 noch nicht enthalten
ist die Kapitalerhöhung im Rahmen des IPO. Auf mittlere Sicht
prognostiziert STRABAG SE eine Eigenkapitalquote von 20-25 %.

Der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit war mit EUR -147,8 Mio.
deutlich weniger negativ als in der Vergleichsperiode (zum Vergleich:
EUR -349,7 Mio.), insbesondere da in einem nennenswerten Umfang
Kundenforderungen abgebaut werden konnten. Der Cash-flow aus der
Investitionstätigkeit fiel auf Grund von Änderungen des
Konsolidierungskreises sowie wegen des starken Wachstums der
Geschäftstätigkeit deutlich von EUR -97,5 Mio. auf EUR -401,7 Mio.
Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit stieg um +180 % auf EUR
702,0 Mio. Dies ist vor allem auf den Einstieg des neuen
Kernaktionärs zurückzuführen.

* bereinigt um Effekt aus DEUTAG Verkauf in 2006

Mitarbeiter Infolge der gestiegenen Bautätigkeit erhöhte sich der
Personalstand auf durchschnittlich 59.287 Mitarbeiter. Dies
entspricht einer Zunahme von rund 14 % gegenüber den ersten neun
Monaten 2006. Das stärkste Personalwachstum in absoluten Zahlen
verzeichnete STRABAG im Nahen Osten, in Polen und Russland. Die
Mitarbeiterzahl in Russland stieg um rund +82 % auf 1.585 Personen.

Ausblick Der STRABAG Konzern legte in den ersten neun Monaten 2007
eine solide Basis für weiteres Wachstum. Die Mittel aus dem
Börsegang, die in dem vorliegenden Abschluss noch nicht enthalten
sind, sollen unter anderem für den Ausbau der Marktpräsenz in
Zentral- und Osteuropa sowie für die Stärkung der eigenen
Rohstoffbasis verwendet werden. Der profitable Wachstumskurs der
ersten neun Monate soll auch im vierten Quartal 2007 fortgesetzt
werden. Ein Fokus liegt auf dem russischen Markt, wobei die
Schwerpunkte auf Projekte in Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg
und mittelfristig auch Sotschi, der Olympia-Stadt 2014, gelegt
werden. So wird derzeit evaluiert, für welche Bauprojekte in der
Region um Sotschi Angebote gelegt werden sollen. Für das Gesamtjahr
2007 werden von dieser Seite noch keine Auswirkungen auf Bauleistung
oder Ergebnis erwartet. Im Markt Ungarn erwartet STRABAG SE eine
Erholung der Geschäfte durch den Zuschlag für den Bau der Autobahn
M6. STRABAG rechnet aus heutiger Sicht damit, dass im Gesamtjahr 2007
bei planmäßigem Geschäftsverlauf die Bauleistung auf knapp EUR 11
Mrd. gesteigert werden kann und das Ergebnis (bereinigt um den
Sondereffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an der DEUTAG KG in
2006) über jenem des Vorjahres liegen wird.

Statement des Vorstandsvorsitzenden Hans Peter Haselsteiner Hans
Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE: "Seit
Oktober 2007 notiert die STRABAG SE im Prime Market Segment der
Wiener Börse und ist Mitglied des ATX. Die Mittel, die wir durch den
Börsegang lukriert haben, wollen wir nun einsetzen, um weiter zu
wachsen. Es freut mich besonders, in unserem ersten Zwischenbericht
als börsenotiertes Unternehmen bekannt geben zu können, dass wir in
den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres unsere
Profitabilität deutlich stärker steigern konnten als unsere
Bauleistung. +28 % beim EBIT spricht eine deutliche Sprache. Wir
konnten die Margen steigern, indem wir strategisch unsere Aktivitäten
in profitablere Wachstumsmärkte verlagern und ein striktes
Risikomanagement angelegt haben. Wir sind dabei, unsere Marktpräsenz
besonders in Russland stark zu erweitern, da hier die Margen deutlich
über jenen des Konzerndurchschnittes liegen. Russland hat am
Auftragsbestand des Gesamtkonzerns bereits 11 % Anteil. Diese Dynamik
wird sich noch deutlich erhöhen. Die Effekte daraus werden im
Gesamtjahr 2007 noch gering sein, doch wir erwarten deutliche
positive Effekte aus dieser Strategie in den Folgejahren."


Ende der Mitteilung euro adhoc 30.11.2007 07:30:00
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ots Originaltext: STRABAG SE
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragehinweis:


Branche: Bau
ISIN: AT000000STR1
WKN:
Index: ATX, WBI, SATX
Börsen: Wiener Börse AG / Amtlicher Handel


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