(Registrieren)

Ostsee-Zeitung: Kommentar zur Diätenerhöhung

Geschrieben am 16-11-2007

Rostock (ots) - Na, bitte - es geht doch. Wenn unsere Abgeordneten
nur wollen, können sie rekordverdächtig schnell Gesetze
durchpeitschen. Gerade mal eine Woche brauchten sie, um sich ihre
Diäten um neun Prozent auf künftig 7668 Euro pro Monat zu erhöhen.
"Diäten" - was für ein Wort! Der bekannte Aphoristiker Ron Kritzfeld
hat es mal treffend umschrieben als den "geglückten Versuch von
Parlamentariern, die eigenen fetten Einkünfte durch einen Begriff zu
verschleiern, der den gewöhnlichen Bürger an magere Schonkost und
Hungerkur erinnert".
Recht hat er, auch wenn die Diäten nicht das eigentliche Problem
sind. Daneben gibt es nämlich noch Kosten- und Mitarbeiterpauschalen,
Versicherungszuschüsse, Übergangsgelder und eine Altersvorsorge, von
der andere nur träumen. Wer vier Jahre im Bundestag sitzt, erwirbt
sich einen Rentenanspruch von 766 Euro. Ein Durchschnittsverdiener
muss dafür 29 Jahre arbeiten.

Originaltext: Ostsee-Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65393
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65393.rss2

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Harald Kroeplin
Telefon: +49 (0381) 365-439
harald.kroeplin@ostsee-zeitung.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

105181

weitere Artikel:
  • WAZ: Ein Zeugnis für Lehrer - Leitartikel von Christopher Onkelbach Essen (ots) - Herr Bernek vom Albert-Magnus-Gymnasium kann sich freuen. Er hat von seinen Schülern die Note 1,1 bekommen und liegt damit bundesweit an der Spitze. Auf der Internet-Seite "spickmich.de" ist es einmal umgekehrt, die Schüler beurteilen ihre Lehrer. Das sorgt für Aufruhr unter Pädagogen, sie befürchten unfaire Bewertungen, und das in aller Öffentlichkeit. Natürlich ist das Internet-Forum keine "Stiftung Warentest" für Lehrer. Es ist kein wissenschaftliches Ranking und daher mit Vorsicht zu genießen. Im Internet-Zeitalter mehr...

  • Westdeutsche Zeitung: Minister Tiefensee - übernehmen Sie! Von Wolfgang Radau Düsseldorf (ots) - Es gab einmal ein geflügeltes Wort in unserem Land: "Pünktlich wie die Eisenbahn". Und ein Werbeplakat: "Eins ist sicher - die Bahn". Pünktlich ist das organisatorisch hoffnungslos überforderte Staatsunternehmen schon längst nicht mehr. Und mit jeder Eskalationsstufe der nun seit vier Monaten andauernden Streiksituation sinkt die Sicherheit, dass die Bahn überhaupt kommt. Wissen die Betonköpfe in Lokführer-Gewerkschaft und Bahn-Vorstand eigentlich, welchen Flurschaden sie anrichten? Der Gewerkschaft geht es um mehr mehr...

  • Rheinische Post: Scholz sucht neuen Staatssekretär Düsseldorf (ots) - Der designierte Arbeitsminister Olaf Scholz ist offenbar auf der Suche nach einem neuen Staatssekretär. Wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus SPD-Kreisen erfuhr, wird der langjährige parlamentarische Staatssekretär Gerd Andres seinen Posten aufgeben. Andres, der schon Staatssekretär unter Altkanzler Gerhard Schröder und Franz Müntefering war, spielt bei den Planungen von Scholz offenbar keine Rolle mehr. Als Nachfolger sind Elke Ferner, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und mehr...

  • WAZ: Der Klimabericht ist fertig Letzte Ausfahrt Bali - Leitartikel von Jürgen Polzin Essen (ots) - Die Fenster in der internationalen Klimaschutz-Politik schließen sich. Scheitert die UN-Konferenz im Dezember auf Bali, wird es auf absehbare Zeit schwer werden, sich auf gemeinsame Maßnahmen gegen die globale Erwärmung zu verständigen. Bali wird die letzte Ausfahrt sein. Es geht um ein gerechtes Verteilen der Lasten. Es gilt, die USA in einem neuen Klimaabkommen zurück in den Klimaschutz-Prozess zu holen. Es gilt, China und Indien zu überzeugen, dass ihnen der Westen die Chancen auf Wachstum und Wohlstand nicht nehmen will, mehr...

  • WAZ: Debatte um die Todesstrafe Beendet die Barbarei! - Leitartikel von Rolf Potthoff Essen (ots) - Sie werden erhängt, erschossen oder mit Gift zu Tode gespritzt. Sie sterben auf dem "elektrischen Stuhl", werden gesteinigt oder enthauptet mit dem Schwert. Sie müssen sterben, weil sie einen anderen Menschen getötet, ein Auto gestohlen, den Präsidenten oder die Religion beleidigt oder die Ehe gebrochen haben: Der Phantasie und den Traditionen scheinen kaum Grenzen gesetzt in Absicht und Methode, Menschen "von Rechts wegen" das Leben zu nehmen. Die Barbarei ist international - und wird dennoch für Gerechtigkeit gehalten: mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht