(Registrieren)

Börnsen/Vaatz: Kurzfilm gehört zurück ins Kino

Geschrieben am 14-11-2007

Berlin (ots) - Anlässlich der Verleihung des Deutschen
Kurzfilmpreises und des "Short Tiger" erklären der kultur- und
medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang
Börnsen (Bönstrup) MdB und das Mitglied des Auswahlausschusses für
Filmförderung beim BKM, Arnold Vaatz MdB:

Es gilt, für eine Trendwendung zur besseren Platzierung des
Kurzfilmes in Deutschland zu sorgen. Er gehört wieder zurück in die
Kinopaläste. Dort , wo er früher in Szene gesetzt wurde, vor dem
Hauptfilm, nach der Werbung. Die derzeitige Lage für den Kurzfilm ist
unbefriedigend. In neun Filmhochschulen der Bundesrepublik und
darüber hinaus wird er mit Kreativität und künstlerischen Ambitionen
kreiert und produziert, doch einem breitem Publikum vorenthalten. In
der Regel sind wirtschaftliche Gründe dafür maßgebend, dass die
Werbung den Kurzfilm aus dem Kino vertrieben hat. Das ist für das
Kulturgut Film nicht vertretbar. Kurzfilme sind in der Regel
Nachwuchsfilme. Ob Trick- Spiel- Experimentier- , Animations- oder
Dokumentarfilme, sie alle ermöglichen jungen Regisseuren, ihre
Fähigkeiten und Fertigkeiten gezielt anzuwenden, sich auf den großem
abendfüllenden Film einüben zu können. Die 243 zum Deutschen
Kurzfilmpreis eingereichten Filme belegen eine Vielfalt von Inhalten,
eine große Talentbreite und erhebliche Experimentierfreude. Mit 750
000 Euro fördert der BKM den Kurzfilm. Seit 1956 wird der
Kurzfilmpreis vergeben, seit 2001 ist der Verleihung eine eigene
Veranstaltung gewidmet. Bis zu 210 000 Euro für Nominierungen und
Filmpreise können vergeben werden und 20 000 Euro für Sonderpreise.
Damit wird deutlich gesellschaftliche Verantwortung für den
Filmnachwuchs praktiziert. Auch anzuerkennen ist in diesem
Zusammenhang die Arbeit der FFA, die seit 2000 den "Short Tiger"
vergibt und mit dem Preisgeld aktive Filmförderung für Newcomer
betreibt.

Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7846
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7846.rss2

Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

104526

weitere Artikel:
  • VANITY FAIR-Umfrage: Reist die Kanzlerin zuviel? Ja: 44 Prozent. Nein: 46 Prozent. Berlin (ots) - Eine knappe Mehrheit der Deutschen findet nicht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu viel auf Auslandsreisen ist und dadurch die Innenpolitik vernachlässigt. Das ergab eine Umfrage für VANITY FAIR. 44 Prozent der Befragten meinten "Ja, es schadet der Innenpolitik". 46 Prozent hingegen meinten "Nein, es schadet nicht". In Ostdeutschland bewerten die Menschen die Reiseaktivitäten der Kanzlerin skeptischer. Dort denken 51 Prozent, Merkel sei zu viel unterwegs. Das Meinungsforschungsinstitut TNS befragte 1001 mehr...

  • Oskar Lafontaine: Bundesregierung muss Zeichen in Bahntarifstreit setzen und Lohn für verbeamtete Lokführer erhöhen Berlin (ots) - Zum bislang größten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Oskar Lafontaine: Die Lokführer der Deutschen Bahn sind im europäischen Vergleich deutlich unterbezahlt. Sie verdienen nach Gewerkschaftsangaben je nach Alter und Berufserfahrung mindestens 30 Prozent weniger als Lokführer in der Schweiz oder in Frankreich. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung nach einer entsprechenden Lohnerhöhung berechtigt und wird von der LINKEN unterstützt. Die Bundesregierung mehr...

  • CDU will Bahn-Expansion vorerst aus dem Bundeshaushalt finanzieren/ Brunnhuber rechnet mit einer Milliarde Euro Zuschuss pro Jahr / Verbindung von Hamburg nach Schanghai Berlin (ots) - Die CDU hat einen neuen Vorschlag für die Expansion der Deutschen Bahn AG eingebracht, auch wenn es vorerst nicht zu einem Börsengang kommen sollte. Nach Angaben des Bahn-Aufsichtsrats und CDU-Bundestagsabgeordneten Georg Brunnhuber könne die Bahn mit zusätzlichen 550 Millionen bis zu eine Milliarde Euro pro Jahr die Logistikpläne von Bahnchef Hartmut Mehdorn weiter verfolgen. "Damit ist all das möglich, was mit dem Geld aus einer Teilprivatisierung möglich gewesen wäre", sagt Brunnhuber zu VANITY FAIR. Das Geld dafür solle mehr...

  • Neue Lehrer statt Bildungsbürokratie Berlin (ots) - Vor einer Fehlallokation von Millionen Euro Steuergeldern im Bildungsbereich warnte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven. "Das vom Bundesbildungsministerium geplante Panel taugt allenfalls als Beschäftigungsprogramm für Sozialwissenschaftler, weil es am Ende lediglich bekannte Daten reproduzieren dürfte." Erhebungen zum Bildungsstandort Deutschland gibt es längst auf nationaler wie internationaler Ebene. "Wir wissen nicht erst seit PISA, dass unser dreigliedriges Schulsystem mehr...

  • Eichel: Merkels Nein zu Mindestlohn war "schwerer Führungsfehler" / Zitate aus "Links-Rechts" / N24-Talk am Mittwoch, 14.11.2007 Berlin (ots) - Der frühere SPD-Finanzminister Hans Eichel sieht in der Ablehnung des Post-Mindestlohns einen "schweren Führungsfehler" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Das Thema Mindestlohn emotionalisiert die Leute, das wird die Frau Merkel in den Landtagswahlkämpfen spüren", sagte Eichel am Mittwoch in der N24- Sendung "Links-Rechts". Trotz der nicht eingehaltenen Zusage der Kanzlerin sei für die SPD ein Ausstieg aus der Koalition "keine vernünftig und realistische Alternative" gewesen. "Ich glaube nicht, dass jemand im Lande mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht