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Kakao-Debatte / Verlierer der Foodwatch-Forderungen sind die Kinder

Geschrieben am 10-10-2018

Krefeld (ots) - Mit Blick auf eine ausgewogene, ganzheitlich
ausgerichtete Ernährung von Kindern sind die Forderungen von
Foodwatch unverantwortlich. Selbst in der von Ministerin Ursula
Heinen-Esser einberufenen Expertenrunde zur Schulmilch in NRW am
17.09.2018 haben auch kritische Wissenschaftler das
NRW-Schulmilchprogramm begrüßt. Die Organisation Foodwatch, die
ebenfalls am Gespräch teilgenommen hat, hat sich allen fachlichen
Argumenten verschlossen. Konstruktive und realistische Vorschläge
wurden aus Prinzip nicht angenommen. Somit handelt es sich bei den
Aktivitäten von Foodwatch um eine reine Kampagne, die die Realität
der Kinder im Schulalltag ausblendet. Ein Großteil der Kinder
erscheint mittlerweile ohne Frühstück zum Unterricht und hat auch
keine vollwertige Pausenmahlzeit dabei. Schulmilch, Kakao, Obst und
Gemüse - angeboten durch das EU-Schulprogramm - liefern den Kindern
Nährstoffe und Vitamine, die sonst gänzlich fehlen. Ein Verbot von
Kakao führt dazu, dass noch mehr Softdrinks den Schulhof erobern, die
den Zuckergehalt vom Kakao erheblich übersteigen. Es führt leider
nicht dazu, dass sich die Kinder alternativ der Milch pur zuwenden,
deren empfohlene Verzehrmenge und das darin enthaltene Calcium
(Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE) sie heute schon nicht
erreichen. Verlierer der Forderungen von Foodwatch sind somit die
Kinder.

LV Milch NRW im Einsatz für gesunde Ernährung an Schulen

Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft in NRW (LV Milch NRW)
setzt sich als seit Jahrzehnten anerkannter Runder Tisch der
Milchwirtschaft für eine gesunde Ernährung an Schulen ein. Die
Vorstände des Verbandes werden satzungsgemäß, demokratisch und frei
gewählt und somit weder durch die Wirtschaft noch durch die
Landesregierung bestimmt. Alle Tätigkeiten werden transparent in
Jahresberichten dokumentiert, die auch online zur Verfügung stehen.
Sämtliche von der LV Milch NRW eingesetzten Mittel, inklusive des
EU-Schulmilchprogramms, unterliegen öffentlichen Kontrollen durch das
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen.

Die LV Milch NRW hat dazu beigetragen, dass der Zuckergehalt im
Schulkakao in NRW mit knapp 4 % den vorgegebenen Wert der EU (dieser
liegt bei 7 %) deutlich unterschreitet - und das schon seit rund 25
Jahren. Milch und Milchprodukte gehören - auch laut Einschätzung der
DGE - zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung dazu. Und zur
Milch zählt - unabhängig vom Zuckergehalt - auch der Kakao. Die
Strategie des Landes NRW setzt den Wunsch der EU nach einer
Priorisierung von Milch um, indem die Milch pur um 10 Cent günstiger
angeboten wird als der Kakao.

Das Schulmilchsystem in NRW basiert auf einer freiwilligen
Beteiligung von Schulen und Eltern. Die Schulen können aus 14
Schulmilchlieferanten des Landes einen passenden Anbieter auswählen.
Für die Schulmilchlieferanten stellt die Logistik (Anlieferung und
Rücknahme des Leerguts) sowie die flächendeckende Verteilung von
Frischmilch an Schulen eine große Herausforderung dar, sodass bereits
viele Lieferanten aus dem Programm ausgestiegen sind.

Das EU-Schulprogramm engagiert sich umfassend im Rahmen von
pädagogischen Maßnahmen und Unterrichtseinheiten für die
Ernährungsbildung der Kinder. Hier wird gemeinsam gekocht, gelernt
und sich bewegt. Das Schulprogramm ist so ein wichtiger Baustein und
bringt den Kindern Wissen zu gesunder Ernährung näher, das leider
allzu häufig vom Elternhaus nicht mehr vermittelt wird. Das darf
nicht durch kampagnengeleitete Organisationen kaputt gemacht werden.



Pressekontakt:
Dr. Rudolf Schmidt, Tel.: 02151-4111-101
Geschäftsführer LV Milch NRW

Original-Content von: Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V., übermittelt durch news aktuell


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