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Studie: Wie steht es um den Ruf von "Made in Germany" im Ausland? / Germany Trade & Invest untersucht weltweites Image des Gütesiegels an über 40 Standorten

Geschrieben am 13-08-2018

Berlin, Bonn (GTAI) (ots) - Die Herkunftsbezeichnung "Made in
Germany" steht seit über 130 Jahren für Qualität und Zuverlässigkeit.
Doch gilt dieses Image immer noch? Wie haben sich Negativschlagzeilen
aus Deutschland über Verzögerungen bei großen Bauprojekten oder
Manipulationen der Automobilindustrie auf den internationalen Ruf
ausgewirkt? An 43 Standorten weltweit haben die Marktanalysten von
Germany Trade & Invest (GTAI) das aktuelle Image von "Made in
Germany" untersucht. Sie sprachen mit Unternehmen vor Ort über
Konsumenten, Konkurrenten und Perspektiven. Die gute Nachricht: Das
Label bleibt eine Erfolgsstory.

"Unsere Unternehmen sind weltweit gut aufgestellt und liefern
qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Das Gütesiegel
"Made in Germany" genießt im Ausland zu Recht einen sehr guten Ruf.
Gleichzeitig zeigt die Studie der GTAI, dass die Herausforderungen
steigen, denn die internationale Konkurrenz hat zugenommen. Unsere
Unternehmen müssen ihre Vermarktungsmaßnahmen in den betreffenden
Märkten künftig noch stärker landesspezifisch anpassen", sagt Peter
Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

"Ein so exzellentes Label gibt man doch nicht auf", so der
chinesische Ingenieur eines deutsch-chinesischen
Technologieunternehmens auf die Frage nach der Zukunft von "Made in
Germany". Ob Maschinen, Autos oder Haushaltsgüter: in Russland ist
die Vorliebe für deutsche Markenprodukte ebenfalls ungebrochen. Nicht
zuletzt hilft auch die gemeinsame Geschichte, wie z.B. in einigen
Ländern Südamerikas, wo viele deutsche Auswanderer seit mehreren
Generationen leben. In der Türkei wiederum leisteten seit Beginn der
1960er türkische Gastarbeiter einen wichtigen Beitrag zur Popularität
deutscher Waren.

Die hohe Qualität von Produkten "Made in Germany" wird geschätzt,
mancherorts gilt das Label als Statussymbol. Im Gegenzug bleibt das
Hauptproblem deutscher Produkte der relativ hohe Preis. Nicht jeder
ist immer bereit oder in der Lage, hohe Geldbeträge auszugeben -
insbesondere dann, wenn sich beispielsweise Konkurrenzprodukte aus
Fernost als Alternative anbieten.

Gleichzeitig kommt die Frage auf, ob ein Herkunftssiegel in einer
globalisierten Weltwirtschaft überhaupt noch Sinn macht? Viele
deutsche Unternehmen produzieren im Ausland - kann da überhaupt noch
von "Made in Germany" die Rede sein? Wie kann man verhindern, dass
das Label als Absatzinstrument an Glaubwürdigkeit verliert? Reichen
alternative Bezeichnungen wie "Designed" oder "Engineered in Germany"
aus?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es ab sofort auf der
neuen Sonderseite der GTAI "Made in Germany: Das Erfolgslabel auf dem
Prüfstand" unter www.gtai.de/made-in-germany

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die
Gesellschaft informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte,
wirbt für den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland und
begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.



Pressekontakt:
Esad Fazlic
T +49 (0)30 200 099-151
Esad.Fazlic@gtai.com
http://twitter.com/gtai_de
http://youtube.com/gtai

Original-Content von: Germany Trade and Invest, übermittelt durch news aktuell


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