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Liberalisierung des Renminbi geht in die nächste Runde

Geschrieben am 10-09-2015

Düsseldorf (ots) -

Die chinesische Währung Renminbi hat sich in den letzten fünf
Jahren als Handelswährung etabliert und ist heute sogar im weltweiten
Vergleich eine der wichtigsten Trade Finance Währungen. Ihr Anteil an
den globalen Handelsvolumina beträgt bereits 9,43 Prozent (Swift
Feb.15).

Jetzt, im Zuge der stetigen Öffnung der chinesischen
Kapitalmärkte, gewinnt die Etablierung des Renminbi als
Investmentwährung weiter an Fahrt. Vor kurzem wurde erstmals das
harte Zentralbankmanagement der Währung aufgeweicht. So wurde der
Fixkurs des Renminbi bislang täglich neu festgelegt. Nun jedoch
orientiert sich das Fixing am Schlusskurs des jeweiligen Vortags und
steht so stärker im Spannungsfeld der aktuellen Marktentwicklungen.
"Nach der neuen Fixing-Methode kann die chinesische Währung jetzt
theoretisch bis zu 10 Prozent innerhalb einer Woche schwanken. Dies
entspricht der bisher größten möglichen Spannbreite an Schwankungen
des Renminbis gegenüber dem US-Dollar", erläutert Sven Jürgensen,
Head of Corporates FX Sales bei HSBC in Deutschland.

Auch der Internationale Währungsfond (IWF) hat die Entscheidung
Chinas zur weiteren Liberalisierung des Renminbi gelobt. Mit der
Reform entwickelt sich der Renminbi kontinuierlich zu einer frei
schwankenden Währung. Die Liberalisierung ist zudem ein weiterer
wichtiger Schritt Chinas, um sich für den Korb der
Sonderziehungsrechte (SDR) des IWF zu qualifizieren, dessen
zukünftige Zusammensetzung im September 2016 entschieden wird. Das
neue Wechselkursregime Chinas zielt auch darauf ab, die Chancen zur
Aufnahme des Renminbi in den IWF Korb zu erhöhen, um so den Renminbi
langfristig als Reservewährung für internationale Zentralbanken
etablieren zu können.



Pressekontakt:
Anja Papp
anja.papp@hsbc.de
+49 211/910-2311


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