(Registrieren)

Rheinische Post: Junckers Katastrophe

Geschrieben am 07-11-2014

Düsseldorf (ots) - Jahrelang hat das kleine Herzogtum Luxemburg
mit seinen 500 000 Einwohnern auf Kosten der übrigen 500 Millionen
EU-Bürger gelebt. Es erfand komplizierte Steuersparmodelle für gut
verdienende internationale Konzerne. Ikea, Amazon, Apple, Eon, die
Deutsche Bank - alle interessierten sich plötzlich für das kleine
Land, das von Jean-Claude Juncker regiert wurde. Es kann nicht sein,
dass der frühere Luxemburger Premier und Finanzminister vom
unmoralischen Angebot seines Landes nichts gewusst hat. Vielleicht
hat er es selbst unterbreitet. Es mag ja alles legal gewesen sein,
aber es bleibt ein Skandal, dass der überzeugte Europäer in Brüssel
zu Hause eben doch kein so überzeugter Europäer gewesen ist. Dass er
wegen dieses Skandals nun bereits eine Woche nach seinem Amtsantritt
als EU-Kommissionspräsident mit dem Rücken zur Wand steht, ist eine
Katastrophe. Nicht nur für Juncker persönlich, sondern für die EU
insgesamt. Denn gerade erst startete Juncker mit frischem Elan, guten
Vorschlägen und einem interessanten Team. Diese Geschichte nimmt ihm
jetzt allen Wind aus den Segeln.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

554858

weitere Artikel:
  • Rheinische Post: Tag des Mauerfalls als Mahnung Düsseldorf (ots) - Niemals war der Wert der Freiheit anschaulicher als an jenem Donnerstagabend im November 1989. Hunderte DDR-Bürger mit Freudentränen im Gesicht liefen, ja rannten an dem hochgezogenen Schlagbaum an der Bornholmer Straße vorbei gen Westen. Es war die Geburtsstunde einer neuen deutschen Identität. Der Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung war sogar stärker als ein Regime, das für seinen Machterhalt tötet. Die Stasi mag Millionen unbescholtener Bürger abgehört, überwacht und drangsaliert haben, ihren Willen konnte mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlfälschung/CDU Sachsen-Anhalt Halle (ots) - Wahlfälschung und CDU in einem Satz - das ist schon ganz starker Tobak. Das kann man nicht aussitzen. Schon gar nicht eine Woche vor dem Landesparteitag, auf dem sich die Vorstandsriege um Webel zur Wiederwahl stellt. Die Worte des Parteichefs waren denn auch von seltener Deutlichkeit. In der Dessauer Fördermittelaffäre hielt sich die Parteiführung mit Kritik an Akteuren aus den eigenen Reihen noch zurück. Dafür wurden interne Kritiker mit Parteiausschlussverfahren überzogen. Das kam nicht gut an. Was beide Fälle mehr...

  • Thüringische Landeszeitung: Drohen bringt nichts - Attacken gegen GDL-Chef schaden nur / Kommentar von Florian Girwert zum Lokführer-Streik Weimar (ots) - Immerhin, es ist ein kleiner Olivenzweig, den Claus Weselsky aus dem Hut zaubert. Das Zugeständnis, den Bahnstreik nicht ganz so lang werden zu lassen, wie er zunächst geplant war, dürfte manchen Reisenden erfreuen - wenn auch nicht zu sehr. Da der Streik erst heute um 18 Uhr endet, lässt sich mit dem Zug eben doch nur eingeschränkt ins Wochenende fahren. Viele Reisende haben sich angepasst - auf Kosten der Bahn werden jetzt Busse, Taxen, Mietwagen oder Mitfahrgelegenheiten genutzt. Der Streik wirkt, Wirtschaft mehr...

  • Thüringische Landeszeitung: Zum Fraß vorgeworfen / Kommentar vo Sibylle Göbel zum Biermann-Auftritt im Bundestag Weimar (ots) - Wolf Biermann ist, wie er ist: Immer für eine Überraschung gut. Einer, der sich nicht in ein Korsett pressen lässt. Autark und unangepasst - und manchmal auch anstrengend. Dass der Auftritt des 77-Jährigen im Bundestag zu einer Abrechnung mit der SED-Nachfolgepartei gerät, davon war nicht zwingend auszugehen. Aber ausgeschlossen war es eben auch nicht. Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack: Zwar darf man einem, den die DDR erst mundtot gemacht und dann aus dem Land geworfen hat, zugestehen, dass er aus dieser mehr...

  • NOZ: Gespräch mit Michael Fuchs, Unions-Fraktionsvize Osnabrück (ots) - Union fordert Mittel für energetische Gebäudesanierung aus neuem Investitionsprogramm Fraktionsvize Fuchs: Das nützt Handwerk und Bürgern - Unterstützung für Forderung des Wirtschaftsministers Osnabrück.- Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs hat sich dafür ausgesprochen, mit Mitteln aus dem neuen Investitionsprogramm der Bundesregierung die energetische Gebäude-Sanierung voranzutreiben. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) erklärte Fuchs, von steuerlicher Förderung solcher Projekte mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht