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WAZ: Retouren-Porto macht Sinn. Kommentar von Frank Meßing

Geschrieben am 07-09-2014

Essen (ots) - Mit dem Boom beim Internethandel steigt von Jahr zu
Jahr die Zahl der Pakete, die in Deutschland verschickt werden. 2013
waren es 2,1 Milliarden. Sieben Prozent der Sendungen gingen auf
Retouren zurück. Diese Zahl könnte jetzt wieder sinken, wenn
Versender von ihrem Recht Gebrauch machen und ihren Kunden das Porto
aufs Auge drücken. Die großen Konzerne zögern noch. Umso
bemerkenswerter ist die Forderung des Hermes-Chefs, die
Gratis-Retouren abzuschaffen. Hermes gehört zur Otto-Gruppe, einem
der größten Versandhändler in Deutschland. Der Vorstoß macht Sinn.
Weil ja alles umsonst ist, werden gleich mehrere Größen und Farben
einer Jeans bestellt, obwohl man nur eine haben will. Der Rest wird
auf Kosten des Händlers zurückgeschickt. Diese Mentalität ist
ökonomisch und ökologisch fragwürdig und trägt zur Verstopfung
unserer Straßen bei. Porto für Retouren könnte diese Ausuferung
bremsen.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de


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