(Registrieren)

Rheinische Post: Franziskus' Fingerzeig

Geschrieben am 26-03-2014

Düsseldorf (ots) - Konrad Adenauer kannte seine Pappenheimer:
Kleine Jungs und Journalisten würfen einem immer noch 'nen Stein
hinterher. Deshalb zu dem vom Papst endgültig entschiedenen Fall des
ausgiebig gescholtenen Ex-Bischofs von Limburg der Maßhalte-Appell:
keinen Steinwurf mehr gegen Tebartz-van Elst. Wahrlich nicht ohne
Schuld am eigenen Abgang, ist der einst hochgelobte Theologe gestraft
genug. Die von Papst Franziskus wieder zum Strahlen gebrachte
christliche Tugend der Barmherzigkeit verbietet es, diesen Hirten
ohne genügend Schafsgeruch von jeder denkbaren Weide zu jagen. Der
Fingerzeig des klug agierenden Papstes ist nicht zu übersehen: Friede
sollte jetzt einkehren im Bistum Limburg. Ein geschickter Versöhner
müsste her, kein im weltlichen Sinne Liberaler, wie ihn sich manche
wünschen. Nicht nur Limburg braucht einen glaubensfesten,
geistvollen, führungsstarken Bischof, der seinen Gläubigen aufs Maul
schaut, aber nicht nach dem Mund redet; der die Moderne kennt, warum
nicht gar schätzt, aber modisch-gefälligem "Katholizismus light"
widersteht.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

519311

weitere Artikel:
  • Rheinische Post: Gesundheit wird teurer Düsseldorf (ots) - Mit der Krankenkassen-Reform kehrt die Politik nach Jahren des ideologischen Streits zur alten und bewährten Methode zurück, dass die Krankenkassen ihren Beitragssatz selbst bestimmen. Das ist gut so. Denn die kleine Zusatzpauschale sorgte für unverantwortliche Verwerfungen im Gesundheitssystem. Die Pleite der City BKK, in deren Folge alte Menschen mit Rollatoren vor Krankenkassen Schlange standen, weil sie um ihren Versicherungsschutz fürchteten, ist nur ein Beispiel. Doch für die Versicherten gibt es nicht nur mehr...

  • Rheinische Post: Aggressive Streiktaktik trotz Annäherung Düsseldorf (ots) - Ein Warnstreik, so die Auffassung der Gerichte, dient dazu, festgefahrene Tarifverhandlungen voranzubringen. Insofern könnte man annehmen, dass die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi alles richtig macht, wenn sie mit zweiwöchigen Dauerstreiks die Republik lahmlegt und so den Druck spürbar erhöht. Ärgerlich ist allerdings, dass kurz nach der zweiten Verhandlungsrunde sowohl die Arbeitgeber als auch die Gewerkschaften selbst davon sprachen, man habe sich angenähert. Für eine Einigung wären die Aktionen wohl nicht mehr mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Tebartz-van Elst Halle (ots) - Tebartz' letzte Verteidiger werden sich jetzt in den hintersten Winkel ihres ideologischen Bunkers zurückziehen und weiter an der Legende von einem Bombardement auf den wehrlosen Bischof basteln. Franziskus aber sitzt nicht hinter Betonmauern. Vielmehr sprengt er sie mit seinem revolutionären Urteil über eine Kirche, die an ihrer Verschlossenheit und Selbstversessenheit krankt. Zur Heilung gehört das Lernen. Die Kirche braucht ein professionelleres "Recruiting" ihres Spitzenpersonals unter Mitwirkung der Gläubigen und mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zum FC Bayern Halle (ots) - Pep Guardiola hat es geschafft, eine Mannschaft, die als schwer zu verbessern galt, noch besser zu machen. Wer behauptet, das hätte jeder Trainer der Welt hinbekommen, irrt. Nicht jeder verfügt über diese entscheidende Aura des Pep Guardiola. Eine Autorität, die es möglich machte, ein Ensemble von Stars zu einer Mannschaft zu formen, in der weder Neid noch Missgunst ausbrechen können. Das ist es, was Guardiola von seinen Vorgängern unterscheidet, lässt man Jupp Heynckes heraus. Der FC Bayern braucht einen Unantastbaren mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Kultur in Sachsen-Anhalt Halle (ots) - Die Volksinitiative "Kulturland Sachsen-Anhalt retten" ist gescheitert. Ihr Ziel, die Theater-Kürzungen in Höhe von sechs Millionen Euro zurückzunehmen, wurde vom Landtag zurückgewiesen. Die Volksinitiative hatte keine Chance. Nicht gegen eine Regierung, die von Anfang an ihre Reihen fest geschlossen hielt gegen jedwede Kritik an einem überstürzten und erpresserischen, weder in der Sache noch im Verfahren durchdachten Angriff auf die Theaterstrukturen. Man gab sich gestern nicht einmal die Mühe, die Begründungen mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht