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Forschung und Entwicklung: Zukunftsvisionen aus den naturwissenschaftlichen Labors

Geschrieben am 20-03-2014

Hannover (ots) - Welche Zukunftsvisionen den Weg aus den
naturwissenschaftlichen Labors in die industrielle Fertigung und
Produktion finden, entscheidet sich nicht selten auf der Research &
Technology im Rahmen der HANNOVER MESSE. In Halle 2 werden vom 7. bis
11. April 2014 nicht nur die neuesten Ergebnisse aus der Grundlagen-
und Anwendungsforschung präsentiert, sondern auch immer wieder
überraschende Verknüpfungen und Kooperationen, die innovative
Ergebnisse kreieren. Erstmals treten in diesem Jahr die europäischen
Raumfahrer der ESA gemeinsam mit ihren Kollegen vom Forschungszentrum
CERN auf, das versucht, die letzten Rätsel im Aufbau der Materie zu
entschlüsseln.

Die Spin-off-Programme beider Institutionen expandieren stetig,
die Erkenntnisse aus beiden Gebieten werden heute systematisch von
der Forschung in die Wirtschaft übertragen. "Technologietransfer ist
ein zentrales Anliegen beider Organisationen", bestätigt Enrico
Chesta, Leiter der Technology Transfer Section der CERN Knowledge
Transfer Group, der den gemeinsamen Messeauftritt der beiden
Organisationen auf der HANNOVER MESSE vorbereitet.

ESA wie CERN können schon auf große Transfererfolge verweisen: die
ESA unter anderem bei Sensoren, Kameras oder bei der
Breitband-Internetkommunikation. Auch das CERN ist in unser aller
Alltag fest verankert, denn die Grundlage für das World Wide Web
schuf der CERN-Informatiker Timothy J. Berners-Lee mit seiner
Hypertext Markup Language (HTML). Auch kombinierte PET- und
CT-Scanner, ursprünglich für die Grundlagenphysik entwickelt, sind
heute in der Krebsdiagnose unverzichtbar. Mögliche nächste Erfolge
präsentieren die wissenschaftlichen Schwergewichte auf ihrem
Gemeinschaftsstand D54 in Halle 2.

Neben CERN und ESA stellen weitere namhafte Forschungsinstitute,
Unternehmen und Universitäten aus dem Bereich Forschung und
Entwicklung auf der Research & Technology 2014 aus: KIT, FHG,
Helmholtz-Zentren, Leibniz-Institute, DLR, Forschungszentrum
Jülich/RWTH, TU Wien, NTH/DIN, TÜV Rheinland.

TU9 - Neun führende technische Universitäten schließen Allianz

Kooperation wird ohnehin ganz groß geschrieben auf der Research &
Technology: So haben unter der Bezeichnung neun führende technische
Universitäten TU9 eine Allianz geschlossen, zu der die RWTH Aachen,
das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), die Leibniz Universität
Hannover, die Universität Stuttgart sowie die Technischen
Universitäten Berlin, Braunschweig, Darmstadt, Dresden und München
gehören. TU9 steht für mehr als 250 000 Studierende, die Hälfte aller
Ingenieur-Absolventen kommt von dort. "Einzeln sind die Universitäten
seit Jahren Aussteller - als TU9 treten wir zum ersten Mal auf",
erklärt TU9-Geschäftsführer Venio Piero Quinque. Im Fokus der
Beteiligung am Stand des VDI (Halle 2, D36) stehen Forschungsprojekte
zur Elektromobilität und nachhaltigen Energienutzung. Besonderer
Blickfang ist das Elektromobil InEco, das nicht nur durch seine
integrale Mischbauweise (CFK-Stahl-Hybrid) und, daraus abgeleitet,
sein geringes Gewicht punktet, sondern auch mit seinem aufregenden
Design.

Ein Forschungsprojekt von besonderer Größe und Bedeutung ist die
Energiewende. Kein Wunder also, dass sie in verschiedenen Facetten
auf der Research & Technology breiten Raum einnimmt. "Viele
exzellente Forscherinnen und Forscher arbeiten in Deutschland auf
diesem Gebiet", sagt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter HANNOVER
MESSE. "Die Themen reichen von Energiespeicher- und Netztechnologien
über Fusions- und Materialforschung bis hin zur Bioenergiekonversion
und Photovoltaik - alles in Halle 2." Für den Besucher sind sie im
Themenpark Energy Research (C62), der in diesem Jahr Premiere feiert,
zusammengefasst. Dort zeigt zum Beispiel die Unicat Ltd. vom
britisch-russischen Industrieforschungskonsortium UNIHEAT einen
speziellen Konverter, der mechanische Energie aus Wärme gewinnt. Ein
weiterer Mitstreiter im Themenpark ist die IB Göksel
Elektrofluidsysteme & RTM, die unter anderem einen Synthesegasreaktor
und ultraleichte Photovoltaikzellen vorstellt.

Sieben Themenparks zu besonderen Forschungsgebieten

Energy Research ist im Übrigen nur einer von sechs Themenparks,
weitere sind Adaptronik, Nanotechnologie (World of Nano), Bionik,
Organische Elektronik sowie Textile Solutions. Nanotechnologie ist
bereits heute in vielen Produkten und Verfahren angekommen. Beispiele
dafür sind die Hyperthermie, eine Krebstherapie auf Basis von
magnetischen Nanopartikeln, die Trinkwasseraufbereitung mit
nanoporösen Filtern, Rotorblätter von großen Windkraftanlagen, die
durch Kohlenstoffnanoröhrchen (Carbon Nanotubes) besonders stabil und
dennoch leicht gebaut werden können, oder der Korrosionsschutz, in
dem keramische Nanobeschichtungen toxische Schwermetalle wie Chrom
und Nickel ersetzen. Die World of Nano bietet jedes

Jahr eine bestmögliche Plattform, um neueste technologische
Entwicklungen, Verfahren und Visionen aus der "Welt der Zwerge" zu
präsentieren. Partner der World of Nano ist das VDI
Technologiezentrum, das im Auftrag des BMBF mit der Themenkampagne
"Welcome to Nanotech Germany" führende Unternehmen der Nanobranche
vorstellt.

Ein großes Thema unter anderem in der Automobil- und
Flugzeugfertigung, im Maschinenbau und in der Energietechnik ist der
Leichtbau. Kohlenfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) sind hier das Ass
im Ärmel. Allerdings ist die Fertigung von CFK-Teilen nicht einfach
und war lange Zeit von kostenintensiver Handarbeit geprägt. Welche
Möglichkeiten automatisierte Prozesse haben, welchen technischen
Stand sie erreicht haben, erfährt man beim Get-together und einer
spannenden Podiumsdiskussion "Automation trifft CFK" am 10. April.
Die Zusammenkunft von Ausstellern und Fachbesuchern der Industrial
Supply, Industrial Automation sowie der Research & Technology wird um
17 Uhr auf dem Werkstoff-Forum (Stand D52) in Halle 6 ausgerichtet.
Doch nicht nur dort, sondern ganz allgemein ist die Research &
Technology genau der Ort, um gemeinsame Visionen und Projekte zu
entwickeln, strategische Allianzen zu schmieden und nachhaltige
Kontakte zu knüpfen. Technologietransfer zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft erhält in Halle 2 auf der HANNOVER MESSE ein Gesicht und
wird dort mehr denn je live gelebt.

HANNOVER MESSE - Get new technology first!

Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 7. bis 11. April
2014 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2014 vereint sieben
Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Energy, MobiliTec,
Digital Factory, Industrial Supply, IndustrialGreenTec und Research &
Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2014 sind
Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien,
Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und
Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Holland ist das
Partnerland der HANNOVER MESSE 2014.



Pressekontakt:
Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Silke Gathmann
Tel.: +49 511 89-31614
E-Mail: silke.gathmann@messe.de


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