(Registrieren)

Neue OZ: Kommentar zu Film / Musik / Auszeichnungen / USA

Geschrieben am 30-01-2014

Osnabrück (ots) - PR-Coup für die Oscars

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences zieht eine
Oscar-Nominierung zurück, wegen unlauterer Eigenwerbung des
nominierten Musikers. Einen Monat vor der 86. Oscar-Nacht posaunt die
Academy damit den Anspruch der eigenen Unbestechlichkeit in die Welt.
Ein guter Witz! Dass im aktuellen Fall mal eine Art der
Qualitätskontrolle gewirkt hat, ist ehrenwert. Die Academy bleibt
trotzdem ein zweifelhafter Club.

Mitglied wird man hier nicht aufgrund von Leistungen, etwa nach
einem Oscar-Gewinn, sondern auf Empfehlung. Wer es geschafft hat,
bleibt bis zum Tod stimmberechtigt, ganz gleich, ob er überhaupt noch
der Filmbranche angehört. Das führt dazu, dass die rund 6000
Mitglieder, und ihre Oscar-Voten, ein soziales Machtgefüge abbilden,
das längst überholt ist. Amerika wird von einem 52-jährigen Schwarzen
regiert, die Oscar-Nacht von alten weißen Männern. Nicht mal die
Academy selbst kann das ändern, obwohl sie es offenbar versucht: Mit
Cheryl Boone Isaacs hat sich der Altherren-Verein gerade eine
schwarze Präsidentin gegeben.

Daniel Benedict



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

509311

weitere Artikel:
  • Neue OZ: Interview mit dem Hollywoodstar-Star Idris Elba Osnabrück (ots) - "Mandela"-Star Idris Elba: Nächster 007 - warum nicht? Hollywood verliert Scheuklappen vor Rassismus-Geschichte - Schwarzes Kino als Antwort auf Oscar-Diskriminierung Osnabrück.- Idris Elba, zurzeit als "Mandela" auf der Leinwand, begrüßt Hollywoods Aufarbeitung der Rassismus-Geschichte: "Es sieht so aus, als würde Hollywood die Scheuklappen abnehmen", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). Dass mit Werken wie "Mandela" und "Twelve Years A Slave" Apartheid und Sklaverei mehr...

  • Kölner Stadt-Anzeiger: "Tatort"-Kommissar Jörg Hartmann verbietet seiner Tochter den Tatort Köln (ots) - Köln. Schauspieler Jörg Hartmann, der im "Tatort" aus Dortmund Hauptkommissar Peter Faber spielt, lässt seine zehnjährige Tochter die Filme nicht ansehen: "Da geht es um Verbre-chen, das ist nichts für Kinder. Und Mord und Totschlag kann man auch nicht kinder- und familienfreundlich verpacken", sagte Hartmann dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe). Eine gewisse Abgründigkeit, auch von Figuren wie dem traumatisierten Dortmunder Kommissar Faber, mache Geschichten und Figuren erst spannend, so Hartmann: mehr...

  • Allgemeine Zeitung Mainz: Angst vor den Alten / Kommentar zu Senioren am Steuer Mainz (ots) - Beim Thema Senioren am Steuer wird vor allem eines deutlich: die große Angst in Politik und Gesellschaft, einer zahlenmäßig bedeutenden und wachsenden Gruppe auf die Füße zu treten. Mit dem bösen Wort von der "Altersdiskriminierung" hat die Senioren-Lobby in Zeiten politischer Überkorrektheit ein Totschlagargument. Dabei sprechen die Fakten eine deutliche Sprache. Senioren sind in Relation zu ihrem Bevölkerungsanteil zwar in relativ wenige Unfälle verwickelt - dafür ist ihre Fahrleistung aber auch deutlich niedriger. mehr...

  • Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Elbphilharmonie: Ein Signet, skandalös teuer - von Marianne Sperb Regensburg (ots) - Die Elbphilharmonie liegt im Zeitplan und: Am Fortschritt lässt sich die gute Zusammenarbeit der Beteiligten ablesen, hieß es am Freitag auf der Großbaustelle. Der lesende und zahlende Bürger reibt sich die Augen: Welcher Zeitplan? Und von welcher Kooperation spricht die Kultursenatorin da? Kaum ein anderes bundesdeutsches Projekt wird - schauen wir mal nicht zum Flughafen Berlin - so viel teuerer und so viel später als geplant eröffnen, über kaum ein anderes wurde so erbittert gestritten. Kostenexplosion und mehr...

  • Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum ADAC: Elfentanz, von Bernhard Fleischmann Regensburg (ots) - Etwas völlig auszuschließen, ist in der Regel unmöglich. Wir können nicht einmal mit Sicherheit ausschließen, dass es Elfen gibt, die Marihuana rauchen und zum Spaß die Rentiere des Weihnachtsmanns quälen. Wir halten das für einigermaßen unwahrscheinlich. Aber wir können nicht beweisen, dass es nicht so ist. Ähnlich mag man jetzt die Aussage von ADAC-Präsident Meyer einordnen, der keine wasserdichten Beweise hat, dass Tests und Rankings ohne Tricks abliefen. Der Umkehrschluss, dass wahrscheinlich auch da manipuliert mehr...

Mehr zu dem Thema Alles rund um die Kultur

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

Pinocchio erreicht Gold in Deutschland mit Top-3-Hit "Klick Klack" - "Mein Album!" erscheint am heutigen Tag - Neue Single "Pinocchio in Moskau (Kalinka)" folgt am 17. März

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht