(Registrieren)

Neue OZ: Kommentar zu Pflegeversicherung

Geschrieben am 02-07-2013

Osnabrück (ots) - Sinnvolle Vorschläge

Die SPD will die Reform der Pflegeversicherung im Falle eines
Wahlsiegs zur Chefsache machen. Das ist eine richtige Entscheidung,
die jede Regierungspartei für den Herbst treffen sollte. Denn die
Weiterentwicklung der Pflege wird allein schon aufgrund der
Bevölkerungsentwicklung in Deutschland eines der Themen sein, die
nach der Bundestagswahl dringend angegangen werden müssen.
Verschärfen wird sich die Situation zusätzlich, weil die sozialen
Strukturen sich ändern. Familienangehörige oder Nachbarn können oder
wollen immer seltener einspringen.

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich für einen leicht erhöhten
Beitragssatz für die Pflege ausgesprochen. Das ist angesichts der
wachsenden Aufgaben sinnvoll. Allerdings würde es nicht allein
reichen, von den zusätzlichen Einnahmen mehr Fachkräfte einzustellen.
Ändern müssen sich zugleich die Arbeitsbedingungen in den Heimen und
der ambulanten Pflege, sonst wechseln zu viele Beschäftigte in einen
anderen Beruf.

Eine Riesenaufgabe für die Politik wird nach der Wahl zudem die
Umstellung zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sein, den kürzlich
der Pflegebeirat vorgeschlagen hat. Er sollte vom nächsten Bundestag
bald beschlossen werden. Der Übergang zu einem neuen System der
Finanzierung ist kompliziert und wird aus diesem Grund viel Zeit in
Anspruch nehmen.

Christof Haverkamp



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

473019

weitere Artikel:
  • Neue OZ: Kommentar zu USA / International / Afrika Osnabrück (ots) - Ernüchtertes Afrika Keine Jubelstürme, keine "Obamania", dafür antiamerikanische Proteste: Die Afrikareise von US-Präsident Barack Obama stand nicht nur im Schatten des todkranken südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela. Sie konnte auch insgesamt nicht jene Begeisterung erzeugen, die Obama noch bei seinem Kurzbesuch in Ghana 2009 erlebt hat. Ernüchterung hat sich breitgemacht: Der erste US-Präsident mit afrikanischen Wurzeln hat bisher kein neues Kapitel in der Afrikapolitik seines Landes aufgeschlagen. mehr...

  • Neue OZ: Kommentar zu EU / Finanzen / Griechenland Osnabrück (ots) - Nichts ist gut Es ist merkwürdig ruhig geworden um die Euro-Krise. Beim jüngsten Gipfel taten die Spitzen der EU so, als wäre alles prima. Offensichtlich aus Rücksicht auf Angela Merkel, die im September zur Wiederwahl steht. Dabei ist nichts, gar nichts gut. Die ökonomische Spaltung Europas nimmt an Dramatik zu. Frankreich, Spanien und Italien haben nicht im Ansatz ihre Strukturprobleme überwunden. In Portugal wirft der Finanzminister sein Amt hin, nachdem das Defizit erneut massiv gestiegen ist. Und in mehr...

  • Neue OZ: Kommentar zu USA / Spionage Osnabrück (ots) - Das hohe deutsche Ross Aufklärungsforderungen, Empörung, Enttäuschung: Diese Reaktionen sind absolut angebracht, wenn es um die Späh-Affäre geht. Auch wenn bisher keine Beweise vorliegen, haben die Enthüllungen über abgefangenen Datenverkehr und abgehörte europäische Institutionen eine Kluft zwischen den alten Kontinent und die USA geschlagen, die sich so leicht nicht schließen lassen wird. Der Skandal sollte aber Anlass sein, auch das eigene Verhalten zu prüfen. Wen hört Deutschland ab? Im Inland wie im mehr...

  • Westfalenpost: US-Spionage und Edward Snowden - Lauter Peinlichkeiten Hagen (ots) - Gelogen wird immer. Das ist in manchen Staatsangelegenheiten auch unvermeidlich. Aber bisweilen erreicht Heuchelei eine schwer erträgliche Dimension. So wie jetzt betreffs der von Edward Snowden aufgedeckten US-Extremspionage. Doch man muss die Akteure verstehen: Es ist ja alles so furchtbar peinlich. Die Bundesregierung hat von nichts gewusst? Mag man nicht glauben. Sie wird öfter mal von US-Diensten über Ergebnisse der Abhöraktionen informiert. Die Opposition will Merkel deshalb vorführen? Weil unter SPD-Kanzlern mehr...

  • Westfalenpost: Milliardengrab WestLB - eine endlose Geschichte Hagen (ots) - Die endlose Geschichte über das Milliardengrab WestLB wird um ein weiteres Kapitel ergänzt. Ein Jahr nach der Abwicklung der am Größenwahn der Banker gescheiterten Landesbank werden neue Details über frühere Abenteuer in Steuerparadiesen bekannt. Zwar rechnete Finanzminister Walter-Borjans vor, dass die WestLB deutlich weniger als sechs Milliarden Euro in der Karibik verspekuliert hat. Wahr bleibt aber, dass überforderte Landesbanker auf Kosten der Steuerzahler mehrere Milliarden Euro im Bermuda-Dreieck versenkt haben. mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht