(Registrieren)

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Chinas neuer Regierungschef in Berlin Chancen und Risiken MATTHIAS BUNGEROTH

Geschrieben am 27-05-2013

Bielefeld (ots) - Es sind ungewohnte Töne, die der neue
chinesische Ministerpräsident Li Keqiang bei seinem Besuch in
Deutschland anschlägt. Die sonst sehr zurückhaltend-formelle Sprache
der Spitzendiplomaten aus dem Reich der Mitte wird um erstaunlich
emotionale Begriffe erweitert. Er könne sich vorstellen, dass sich
Deutschland und China zu einem neuen "Traumpaar" entwickeln,
sinnierte Li im Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Gemeint
ist die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider
Länder. Die Werbetour in Berlin hat ihren guten Grund: Die Dynamik
der chinesischen Wirtschaft ist jüngst zum Erliegen gekommen. Im März
schloss die Handelsbilanz Chinas erstmals seit Februar 2012 mit einem
Minus von 880 Millionen Dollar. Der Handel mit den EU-Ländern sank im
Jahresvergleich um 14 Prozent. An der Seite Deutschlands will China
aus der weltweiten Euro- und Finanzkrise finden. Chancen darin sieht
zu Recht auch die deutsche Seite. Doch um das Risiko für deutsche
Investoren in China zu reduzieren, muss Li seinen Worten in Berlin
nun Taten folgen lassen und Reformen in Gang setzen.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

466026

weitere Artikel:
  • Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Cannes und Demonstrationen gegen Homo-Ehe: Frankfurt/Oder (ots) - Es sind beängstigende Bündnisse, die sich im Mutterland von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gefunden haben. Rechtsradikale Organisationen wie die Gruppe "Printemps français" kämpfen gemeinsam mit erzkatholischen Kräften gegen die Zeichen der Zeit, gegen Toleranz und verweigern ein faires Miteinander. Es ist ein symbolträchtiger Zufall, dass ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Homosexuellen-Hatz beim Festival in Cannes ein Film gewinnt, der die Liebe zwischen zwei Frauen thematisiert und darstellt. mehr...

  • Rheinische Post: Rockergewalt - Razzien allein reichen nicht Düsseldorf (ots) - Der Großeinsatz der Polizei in Neuss zeigt vor allem: Der Kampf der Rockerbanden um die Vormachtstellung im Rotlichtgewerbe und Drogenhandel beschränkt sich nicht mehr nur auf die Milieus der Ruhrgebietsstädte. Die Auseinandersetzung zwischen Bandidos, Hells Angels und ihren Unterstützerclubs verlagern sich zunehmend ins Rheinland. Dabei gleicht es einem Wunder, dass bei den wöchentlichen Angriffen bislang noch keine Unbeteiligten verletzt oder getötet worden sind. Umso wichtiger ist es, dass die Polizei weiter mehr...

  • Rheinische Post: Kampf gegen Homo-Ehe Düsseldorf (ots) - Das Gesetz zur Einführung der Homo-Ehe in Frankreich hat das Parlament passiert, Staatspräsident François Hollande hat es unterschrieben, und morgen wird das erste gleichgeschlechtliches Paar vor den Standesbeamten treten. Der Protest gegen das höchst umstrittene Gesetz jedoch geht weiter. Hollande hat offenbar nicht begriffen, dass die Einführung der "Ehe" für Homosexuelle (eine Lebenspartnerschaft gab es schon), verbunden mit dem Recht auf Adoption, kollidiert mit der Auffassung sehr vieler Franzosen von dem, mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu E-Autos Halle (ots) - Tatsächlich ist die anfänglich von der Regierung verbreitete Euphorie über das E-Auto längst verflogen. Die Anfangsschwierigkeiten sind größer als vermutet. Sei es wegen uneinheitlicher Stecker, der geringen Reichweite der Autos oder enormer Preise, die für diese Autos gezahlt werden müssen. Keine Frage, das E-Auto wird sich irgendwann durchsetzen. Doch bis dahin reicht es nicht, nur Forschungsgeld zur Verfügung zu stellen - wenngleich 1,5 Milliarden Euro imposant sind. Soll Deutschland zum "Leitmarkt" werden, mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Kleinwaffen-Exporten Halle (ots) - Selbst bei blauäugiger Betrachtungsweise zeigt sich das Dilemma der deutschen Rüstungsexportpolitik: Einerseits behauptet die Regierung, sie fühle sich an die strengen Ausfuhrrichtlinien gebunden. Andererseits genehmigt sie den Export von Waffen nicht nur in Rekordhöhe, sondern auch an Staaten, die sich in Krisenregionen befinden. Der Widerspruch ist offensichtlich. Die Bundesregierung zieht sich mit dem Verweis aus der Affäre, dass es den Rüstungsexportbericht abzuwarten gelte. Nur: Dieser Bericht liefert keine mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht