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Rheinische Post: Krieg der Einzelgänger Kommentar Von Helmut Michelis

Geschrieben am 26-05-2013

Düsseldorf (ots) - Die Hintergründe der Messerattacke gegen einen
Soldaten in Paris, nur drei Tage nach dem Angriff zweier Islamisten
auf einen Soldaten in London, sind noch nicht endgültig aufgeklärt.
Doch es liegt nahe, dass auch in diesem Fall ein Einzelgänger seiner
Wut ein Ziel gab. Solche religiösen Eiferer, die durch Hasspredigten
im Internet oder Gespräche im Hinterzimmer einer Moschee
aufgestachelt wurden, sind die größte Sorge der Sicherheitsbehörden.
Denn in der Regel werden diese Täter erst auffällig, wenn sie ihr
Verbrechen begehen. Auch wenn wir es lieber verdrängen: Deutschland
ist längst im Visier islamischer Terroristen und hat bislang Glück
gehabt, weil alle Anschlagversuche scheiterten oder vereitelt werden
konnten. Am Wochenende sorgte die Warnung des russischen
Geheimdienstes kurz für Aufregung, ein Tschetschene plane ein
Attentat in Deutschland. Der Mann sei unter Beobachtung, hieß es
beruhigend aus dem Innenministerium. Wachsamkeit ist ein Rezept gegen
solche Bedrohungen, Gelassenheit das andere. Am Samstag beendeten
3000 Läufer den wegen des Anschlags abgebrochenen Boston-Marathon:
eine klare Botschaft.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621


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