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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Übertrittsquote von Schülern in Ostbayern: Hindernisse abbauen von Louisa Knobloch

Geschrieben am 21-02-2013

Regensburg (ots) - Im Raum München gehen 30 Prozent mehr Kinder
aufs Gymnasium als in großen Teilen der Oberpfalz. Das liegt nicht
etwa daran, dass die Schüler hier weniger schlau sind. Stattdessen
entscheiden sich viele Eltern trotz Gymnasialempfehlung für die
Realschule. Diese Zahlen sollten ein Alarmsignal für
Bildungspolitiker sein. Die Gründe für die Entscheidung der Eltern
herauszufinden, wäre ein wichtiger Schritt, um etwas zu ändern. Ist
es die Angst, ihr Kind könnte am G8 überfordert sein? Oder sind in
ländlichen Gebieten die Busanbindungen - gerade nachmittags - so
schlecht? Sicher muss nicht jeder Schüler Abitur machen. Und wer nach
einem Realschulabschluss doch ein Studium anstrebt, kann die
Hochschulreife immer noch über FOS/BOS erwerben. Gerade in ländlichen
Regionen droht aber Fachkräftemangel. Wer das Zeug zum Gymnasiasten
hat, sollte daher nicht durch Umstände wie schlechte Busanbindungen
vom Besuch dieser Schulart abgehalten werden. Wichtig ist, die Eltern
zu erreichen, um ihnen Ängste zu nehmen. Projekte, wie das in Nabburg
sind ein guter Anfang.



Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de


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