(Registrieren)

Rupprecht/Schummer: Mit Hilfe früher Berufsorientierung Ausbildungsabbruch vermeiden

Geschrieben am 25-01-2013

Berlin (ots) - Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat neue
Zahlen zum Thema Ausbildungsabbruch vorgelegt. Danach ist die
Abbrecherquote auf 24,4 Prozent gestiegen - der höchste Wert seit der
Wiedervereinigung. Hierzu erklären der bildungspolitische Sprecher
der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und
der zuständige Berichterstatter Uwe Schummer:

Albert Rupprecht: "Mehr als 15.000 Euro investieren die Betriebe
im Schnitt pro Jahr in einen Ausbildungsplatz. Mit jedem Abbruch ist
diese Investition in den Sand gesetzt. Je höher die Abbrecherquote,
um so geringer die Bereitschaft der Betriebe, überhaupt weiter
auszubilden. Deswegen ist jeder Abbruch nicht nur für den Betroffenen
und den Betrieb relevant, sondern für alle. Darum muss die
Berufsorientierung schon früh in der Schule beginnen. Dazu dient
unser Bildungskettenprogramm, von dem bereits über 380.000
Schülerinnen und Schüler profitiert haben. Aber auch die Schulen
selbst müssen besser auf die Berufswahl vorbereiten und stärker den
Kontakt zu örtlichen Betrieben suchen. Besonders die
SPD-Kultusminister müssen ihre Aversion gegen die Wirtschaft ablegen.
Es kann nicht sein, dass in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern jeder
Dritte die Lehre abbricht, in Bayern dagegen nur jeder Fünfte."

Uwe Schummer: "Jeder Ausbildungsabbruch ist ein Scheitern. Etwa
die Hälfte der Abbrecher bleibt letztlich ohne Berufsabschluss.
Deswegen unterstützen wir die jungen Menschen und die Betriebe in
vielerlei Hinsicht: frühes Profiling, rechtzeitige
Berufsorientierung, individuelle Ausbildungsbegleitung und
vielfältige Ausbildungsbegleitende Hilfen. Das alles hilft aber
nichts, wenn in einzelnen Branchen traditionell die Ausbeutung eine
wichtigere Rolle spielt als die Ausbildung. Insbesondere die
Gastronomie muss sich die Frage gefallen lassen, wie sie eine
insgesamt hinreichende Ausbildungsqualität gewährleisten will. Wer
eine Abbruchquote von fast 50 Prozent hervorruft, hat kein Recht nach
Fachkräften aus dem Ausland zu rufen."



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

443234

weitere Artikel:
  • OV: Spiel mit dem Feuer Thema: Risiko eines Klinik-Konkurses wächst Von Hubert Kreke Vechta (ots) - Die Verantwortung ist enorm und das Risiko wächst. Ohne einen Kompromiss droht den Katholischen Kliniken im Oldenburger Münsterland der Konkurs. Um ihn abzuwenden, hat das Offizialat eine dramatische Rolle angeboten, die ihr niemand danken wird: Führung übernehmen, bis die Greueltaten einer Sanierung erledigt sind. Weil es sonst keinen Investor und damit keine Zukunft gibt. Die Kirchenbehörde geht bewusst das hohe Risiko ein, hinterher nicht als Retter geachtet, sondern als Handlanger verdammt zu werden. Denn die mehr...

  • OV: Privat, nicht politisch Thema: Die Penetranz des Rainer Brüderle Von Damian Ryschka Vechta (ots) - Nach über einem Jahr zieht die Stern-Autorin Laura Himmelreich eine Story aus der Tüte und will uns erklären, wie sexistisch der designierte FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle agiert. Angeblich, weil sie nach über 365 Tagen des Überlegens provozieren will. Wahrscheinlich wollte Frau Kollegin aber lieber etwas zur Auflagensteigerung des Stern beitragen - denn ein professioneller Umgang mit Politikern sieht anders aus. Stimmt die geschilderte Situation mit Brüderle, hätte es nur eine Konsequenz geben können: umdrehen, mehr...

  • Sachsen und Thüringen erproben Zukunftsmodell zur Arzneimittelversorgung Berlin (ots) - Startschuss - Die regionalen Vertragspartner für das Zukunftsmodell von ABDA und KBV zur Arzneimittelversorgung haben einem gemeinsamen Eckpunktepapier zugestimmt. Berlin, 25. Januar 2013 - Ein Modell zur Optimierung der Arzneimittelversorgung kann in den Regionen Sachsen und Thüringen starten. Einem entsprechenden Eckpunktepapier haben die regionalen Vertragspartner - die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Sachsen und Thüringen, die Landesapothekerverbände (LAVn) Sachsen und Thüringen und die AOK PLUS - zugestimmt. mehr...

  • Singhammer/Heil: Wasserversorgung darf nicht zum Spekulationsobjekt werden Berlin (ots) - Der EU-Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz hat am Donnerstagabend einen Entwurf für eine Richtlinie zur Konzessionsvergabe angenommen. Dazu erklären der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, und die Beauftragte für Verbraucherschutz, Mechthild Heil: "In den letzten Monaten hat der seit nunmehr gut einem Jahr vorliegende Vorschlag der Kommission über die Vergabe von Konzessionen die Gemüter erhitzt. Der Vorschlag sieht vor, für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen mehr...

  • 2. Streiktag an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn / ADV: Streiks sind "überzogen, rücksichtslos und unverantwortlich" / Flughafenverband fordert Rückkehr an den Verhandlungstisch Berlin (ots) - Das private Sicherheitspersonal setzt heute seinen Streik an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn fort. Mit Blick auf die gravierenden Auswirkungen des Streiks auf Passagiere, Flughäfen und Fluggesellschaften übt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, scharfe Kritik: "Die Dauer und der Umfang des Streiks sind unverhältnismäßig und sprengen die Dimensionen eines Warnstreiks. Gegenwärtig erleben wir eine große Rücksichtslosigkeit. Auch heute werden an den beiden Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht