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Bouwfonds-Studie identifiziert Deutschlands 12 attraktivste Regionen für Wohnungsbau / Studie "Wohnungsmärkte im Vergleich" untersucht Situation in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden (BILD)

Geschrieben am 20-12-2012

Frankfurt (ots) -

Im Rahmen einer Studie zur Entwicklung des Wohnungsbaus in
Deutschland, Frankreich und den Niederlanden hat der
Immobilienentwickler Bouwfonds in den drei Ländern 229 Regionen
untersucht. Die Studie zeigt 22 Ballungsräume in den drei Ländern
auf, in denen Bevölkerung und Wirtschaft in den nächsten Jahren
weiter wachsen werden und die damit auch für Investitionen in den
Wohnungsbau attraktiv sind.

In Deutschland wurden in der Bouwfonds-Studie zwölf
aussichtsreiche Regionen identifiziert, die sich in Größe und
Struktur deutlich unterscheiden. So zählen Großstädte mit Umland
(Berlin/Potsdam, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Nürnberg/Erlangen,
München und Stuttgart) ebenso dazu, wie zwei Ballungsräume mit
mehreren Kerngebieten (Rhein-Main-Gebiet und Rhein-Neckar-Gebiet) und
auch drei kleinere städtische Regionen (Bodenseekreis/Konstanz,
Regensburg und Münster/Osnabrück).

"Attraktiv sind für Investoren und Wohnungskäufer überwiegend
große Städte oder dynamische Regionen, dadurch nimmt die Nachfrage in
Ballungsräumen stark zu, während in ländlichen Regionen Nachfrage und
Preise überwiegend rückläufig sind. Dabei gibt es aber auch regional
starke Unterschiede bei den bevorzugten Wohnungstypen. So bestand
die Bauproduktion in München, Frankfurt und Stuttgart in den letzten
fünf Jahren zu 85% aus Eigentumswohnungen. In Berlin (65%), Münster
und Bonn (50%) sowie Nürnberg (60%) wurden hingegen verstärkt Reihen-
und Doppelhäuser gebaut", erklärt Franz-Josef Lickteig,
Geschäftsführer Bouwfonds Immobilienentwicklung Deutschland.

Klarer Trend bei dem gewünschten Lebensumfeld: 39% der Befragten
bevorzugen eine Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern, 30% eine
Stadt mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern, nur 21% zieht es in eine
Kleinstadt und 9% wollen in einem Dorf wohnen. "Mit dem
Wirtschaftswachstum ist in Deutschland auch die Lust auf Wohnen in
den eigenen vier Wänden gestiegen. Dabei geht der Trend zurück in die
Stadt, Urbanität wird wieder stark geschätzt", ergänzt Lickteig.

Beim Kauf von Eigentumswohnungen liegt der Durchschnittspreis bei
2.440 EURO pro Quadratmeter, deutlich höhere Preise werden in Hamburg
mit 2.880 EURO hingenommen. In München ist die Hälfte der
Wohnungssuchenden bereit, mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter zu
zahlen, 20% akzeptieren an der Isar sogar mehr als 4.000 Euro pro
Quadratmeter.

Für den Erwerb von Häusern liegt der Durchschnittspreis in den von
der Bouwfonds-Studie präferierten Regionen bei rund 346.000 Euro. In
München müssen die Käufer durchschnittlich 429.000 EURO zahlen, in
Köln, Bonn und Düsseldorf aber nur 315.000 EURO. Dreiviertel der
Befragten sind bereit für ein Energiesparhaus oder eine energetisch
optimierte Wohnung mehr zu zahlen.



Pressekontakt:
Bouwfonds Immobilienentwicklung GmbH
Lyoner Straße 15
60528 Frankfurt
069/2197988076
0160/98919841
h.weber@bouwfonds.de


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