(Registrieren)

WAZ: Populäre Jagd auf Steuersünder. Kommentar von Theo Schumacher

Geschrieben am 05-12-2012

Essen (ots) - Das Steuerabkommen mit der Schweiz hat noch so viel
Aussicht auf Erfolg wie der Versuch, NRW vom Kauf weiterer Steuer-CDs
abzubringen: null. Denn die Daten von Schwarzgeldbesitzern verheißen
nicht nur staatlichen Zugriff auf hinterzogene Euro-Millionen. Wenn
Betrügereien in großem Stil aufgedeckt werden, lässt sich das
politisch prächtig ausschlachten. Die Forderung des
NRW-Finanzministers, Steuerhinterzieher durch eine Verschärfung der
Verjährungsfristen nicht so leicht davonkommen zu lassen, ist nur
eine weitere Variante des populären Themas. Wer brav Steuern bezahlt,
wird ihm zustimmen, wenn der Minister eine Gerechtigkeitslücke
beklagt. Ob sich daran am Ende etwas ändert, ist eine andere Frage.
Die Bundestagswahl rückt näher - und ein Ende des Steuer-Konflikts
außer Reichweite. Doch der CD-Kauf bleibt auf Dauer nur die
zweitbeste Lösung.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

434758

weitere Artikel:
  • Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung - Proteste von Tropical Islands gegen die Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft (Odeg Frankfurt/Oder (ots) - Im Paradies "Tropical Islands" brodelt es: Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag übernimmt die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) zwar den lukrativen RE 2 von der Deutschen Bahn, doch mangels eigener Fahrzeuge lässt sie einige Halte vorerst links liegen - darunter den Bahnhof Brand. Das berichtet die Märkische Oderzeitung in ihrer morgigen Ausgabe. Geschäftsführer Ole Bested Hensing äußerte sich empört über die Ankündigung, die sein Unternehmen erst vor sieben Tagen erhalten hat. Seinen Angaben zufolge besuchen mehr...

  • Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung - Proteste von Tropical Islands gegen die Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft (Odeg Frankfurt/Oder (ots) - Im Paradies "Tropical Islands" brodelt es: Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag übernimmt die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) zwar den lukrativen RE 2 von der Deutschen Bahn, doch mangels eigener Fahrzeuge lässt sie einige Halte vorerst links liegen - darunter den Bahnhof Brand. Das berichtet die Märkische Oderzeitung in ihrer morgigen Ausgabe. Geschäftsführer Ole Bested Hensing äußerte sich empört über die Ankündigung, die sein Unternehmen erst vor sieben Tagen erhalten hat. Seinen Angaben zufolge besuchen mehr...

  • Rheinische Post: Nach Merkel ist wenig Düsseldorf (ots) - Mit 90 Prozent hatte Angela Merkel bei der Wiederwahl zur CDU-Chefin gerechnet. Es wurden fast 98 Prozent. Grund zum Jubeln für die Kanzlerin? Sicher. Doch in der huldvollen Umklammerung der Partei steckt eine ernste Gefahr. Die Konservativen haben ihr Schicksal in Merkels Hände gelegt. Damit kann sich die CDU-Chefin im Bundestagswahljahr jene Beinfreiheit ausbedingen, die man von 2009 kennt. Thematischer Stillstand. Bloß nicht anecken. Angela Merkel hat in ihrer Rede überzeugend ihre Krisenpolitik für Europa erläutert. mehr...

  • Rheinische Post: Nach Merkel ist wenig Düsseldorf (ots) - Mit 90 Prozent hatte Angela Merkel bei der Wiederwahl zur CDU-Chefin gerechnet. Es wurden fast 98 Prozent. Grund zum Jubeln für die Kanzlerin? Sicher. Doch in der huldvollen Umklammerung der Partei steckt eine ernste Gefahr. Die Konservativen haben ihr Schicksal in Merkels Hände gelegt. Damit kann sich die CDU-Chefin im Bundestagswahljahr jene Beinfreiheit ausbedingen, die man von 2009 kennt. Thematischer Stillstand. Bloß nicht anecken. Angela Merkel hat in ihrer Rede überzeugend ihre Krisenpolitik für Europa erläutert. mehr...

  • Rheinische Post: NPD-Verbotsantrag Düsseldorf (ots) - Die Geschichte darf sich nicht wiederholen. Wenn, wie zu erwarten, demnächst ein neuer Verbotsantrag gegen die NPD das Bundesverfassungsgericht erreicht, muss die Klageschrift in jeder Hinsicht "wasserdicht" sein. Keinesfalls darf der Vorstoß so enden wie 2003, als Karlsruhe das Verfahren wegen des Einsatzes von V-Leuten einstellte. Ein erneutes Scheitern des NPD-Verbots wäre geradezu verheerend, weil die politisch Unverbesserlichen damit für lange Zeit eine Art Freibrief ausgestellt bekämen. Ein erneuter Verbotsantrag mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht