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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zum Sorgerecht

Geschrieben am 04-07-2012

Frankfurt/Oder (ots) - Mit seiner Entscheidung, das Sorgerecht zu
reformieren, hat das Bundeskabinett einen großen Schritt getan. Wenn
man bedenkt, dass die Zahl der unehelich geborenen Kinder sich binnen
15 Jahren auf 33 Prozent mehr als verdoppelt hat, dann war diese neue
Regelung überfällig. Dennoch ist der Vorstoß der Regierung
halbherzig. Wenn sie die gesellschaftlichen Gegebenheiten vollständig
anerkennen würde, dann hätte sie das gemeinsame Sorgerecht, wie es
bei ehelichen Kindern automatisch gilt, auch für nichteheliche Kinder
einführen müssen, ohne nachträglichen Justizfirlefanz. Und noch in
einem anderen Punkt bleibt der Gesetzentwurf auf halbem Wege stehen.
Hätte man nämlich konsequent das Kindeswohl im Blick, dann würde man
für Streitfälle eine verpflichtende Mediation für die Eltern
vorsehen. Denn alle Erfahrung zeigt: Landen Fälle erst einmal vor
Gericht, dann ist eine gütliche Einigung, die allen drei Seiten
gerecht wird, schwer zu erreichen. +++



Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de


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