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Die Bankenwelt aus einer anderen Perspektive - Duales Studium bei der Deutschen Bundesbank:
[ Gehalt bei Sparkassen nach BA-Studium ]
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Carpediem
Gast





BeitragVerfasst am: Sa 17 Mai, 2008 16:37    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

hm... also mir wäre es neu, dass die hier suggierten "top" Führungspositionen anhand des Parameters,wie genau man nun studiert hat, ausgewählt werden. Viel mehr steht jeder Absolvent einer Ausbildung oder eines Studium anfangs als "Neuer" im Unternehmen da. Ab da an zählt größtenteils, was der jenige jetzt aus seiner Ausbildung / Studium macht und wie er sich im Unternehmen entwickelt. (Natürlich hat derjenie mit Studium da klare Vorteile aber die müssen letztlich durch ihn auch erstmal ausgespielt werden.) Außenstehende haben doch teils falsche Eindrücke, wie man so eine Person des top-managements wird. Es gibt so viele Karrieren, da hätte man, reduziert man das ganze auf die Ausbildung / Studium, kaum damit gerechnet, dass derjenige es soweit im Unternehmen bringen würde.
 
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Verfasst am: Sa 17 Mai, 2008 16:37    Titel:  



 
Der_Banker
Associate


Volksbank
Ausgelernt

Dabei seit: Apr 2008
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: Sa 17 Mai, 2008 20:37    Titel: Antwort Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hallo,

das Gehalt eines fertigen BA-Studenten liegt derzeit bei ca. € 30.000,00 (das entspricht einer TG 5 im 5 Berufsjahr)

Ein Bankkaufmann erhält als Einstiegsgehalt eine TG 4
Das entspricht einem Anfangsgehalt von ca. € 28.750,00

Anmerkung: Nach meiner Erfahrung können beide Wege zur einer
TG 9 11 Berufsjahr führen. Das entspricht einem Gehalt von ca. € 52.000. Eine TG 9 fängt ab dem 9 Berufsjahr an.
Schwierig wird es für den Bankkaufmann mit AT. Aber nicht unmöglich. Ein Kollege von mir hat das geschafft.

Zur Qualität eines BA-Studiums kann ich nur soviel sagen, dass es derzeit die Benchmark (von unten gerechnet) im Finanzsektor darstellt. Früher reichte der IHK-Bankkaufmann. Heute nicht mehr.

Alle großen und auch kleinen Kreditinstitute bilden nach dem BA-Konzept aus. Es zeichnet sich bereits jetzt schon ab, dass der klassische Bankkaufmann immer mehr verdrängt wird. Sofern diese Ausbildung durch Fortbildungsberufe wie den IHK - Bankfachwirt, optional Bankbetriebswirt oder diplomierter Bankbetriebswirt
nicht aufgewertet wird, sind die Karrierechancen deutlich schlechter, obwohl es natürlich weiterhin viele Beispiele gibt, wo auch "gewöhnliche Bankkaufleute ohne alles" große Karrieren hingelegt haben. Da gebe ich dem vorigen Schreiber/in recht.

Zu den Uniabsolventen und FH-Absolventen ist soviel zu sagen, dass sie sich von einem BA-Bachelor in der Praxis tatsächlich nicht abheben. Nur wenn diese einen Masterabschluß nachlegen oder sogar promovieren, spielen sie in einer anderen Liga, sonst nicht!!!
Das kann der BA-Bachelor aber eben auch!!! Weiter machen Cool

Grobe Einstufung von Abschlüssen:

1. Kategorie: IHK - Bankkaufmann (Geno- oder Sparkassenkaufleute zählen hier nicht rein)

2. Kategorie: BA-Bachelor/FH/Uni , IHK-Bankfachwirt (war früher
die einzige Alternative, wenn man kein Diplom machen wollte oder kein Abitur hatte. Aus diesem Grund tragen auch ca. 100.000 in Deutschland ab 1956 gerechnet diesen Titel)

3 Kategorie: Master/IHK- Betriebswirt*/Bankbetriebswirt/diplomierter Bankbetriebswirt/staatlich geprüfter Betriebswirt*

* Diese Abschlüsse sind qualtitativ gut, werden aber in der Finanzbranche meistens nicht so hoch angerechnet, da sie eher selten vertreten sind. Außerdem sind sie alle allgemein gehalten, da sie für alle kaufmännischen Berufbilder konzipiert wurden.


4 Kategorie: Dr - Titel (Promotion)

Der Banker
 
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Gast






BeitragVerfasst am: So 18 Mai, 2008 9:55    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

also bei uns hatten bankkaufleute halt nicht wirklich viel...
und unsere BA-ler kamen alles in allem vielleicht auf 27T€ jährlich brutto.
 
banker_stud
Analyst


Dabei seit: Jul 2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mo 21 Jul, 2008 23:52    Titel: BA Studium ist kein Akademischer Titel!!! Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hallo Zusammen,

hab mir eben mal hier die Kommentare durchgelesen und kurz etwas zu einem Studium an einer Berufsakademie:

Akedemische Titel wie z.B. ein Diplom oder ein Bachelor of Arts können in Deutschland nur von einer Hochschule nach § 18 HRG (Hochschulrahmengesetz) vergeben werden.

Alle anderen Titel "Diplom" besonders von Sparkassenakedmien usw. sind keine Akademischen Titel und es ist in diesem Sinne auch kein richtiges Studium.

Jegliche Titel "akademische grade" dürfen nur geführt werden, wenn Sie von einer Hochschule nach (HRG) verliehen wurden. Sonst macht man sich hier nach § 132 Abs. 2 StGB Strafbar.

Eine Berufsakademie verleiht zwar Titel in der Bezeichnung gleich derer einer Hochschule - hier muss aber der Zusatz (BA) geführt werden, da es sich hier lediglich um einen staatl. anerkannten Titel handelt und um keinen - also keinen AKADEMISCHEN TITEL!!!

Diese Abschlüsse (BA) werden auch nicht in allen Bundesländer vergeben.

Der Abschluss ist aber durch die kürze der Zeit nicht leicht und vom Niveau nicht weit von dem einer Uni oder FH entfert - lediglich die Inhalte fehlen hier in großem Umfang!!! Die Abschlüsse sind lediglich Berufsorientierter natur - ein Dipl. Betriebswirt (BA) ist nicht vom Wissensstand einem Dipl. Betr. (FH) oder einem Dipl. Kaufm. gleichzusetzen.

Einstiegsgehälter nach den Abschlüssen liegen nur geringfügig auseinander!

Karrierechancen ins Top-Management sind mit einem FH oder Uni Abschluss leichter... aber im Grunde für keinen ausgeschlossen auch ohne Studium! Nur eben nicht mehr so einfach wie vor 20 Jahren...

In diesem Sinne - wollte auch mal meinen Senf dazugeben!
 
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rnbprince
Managing Director


Sparkasse
2. Lehrjahr

Dabei seit: Apr 2006
Beiträge: 416

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 2:42    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

wird nur staatlicher abschluss verliehen an der BA, kein akademischer - da wie weiter oben genannt BAs keine hochschulen in dem sinne sind. daher kein akademischer abschluss ... gegenastaz dazu eben die FHs und UNis ... daher würde ich mit FH und UNI-abschluss das gehalt höher ansetzen, als wie nach einem BA - abschluss (BA-BaWü stellt da aber eine ausnahme dar). mit BA-abschluss auch mehr als schwer nen master zu machen ... aber einfach mal forum suchen, thema wurde mehr als oft diskutiert. wer dem mit BA und kein akademischer abschluss net folgen kann, der sollte mal googeln, wikipedia lesen oder betreffende BAs mal auf ihrer homepage besuchen. ist vllt ne bessere ausbildung, aber 1,5 jahren reell studiert nen 4-5 jahre normalen studium gleichzusetzen ist dämlich bzw anmaßend. an meiner ehemaligen FH wars auch möglich praktikumssemster zu absolvieren (war sogar vorgeschrieben) und man konnte sich ja in ferien selber als praktikant versuchen bzw als werkstudent tätig zu werden - also zählt für mich das argument mehr praxis eher weniger. prob an ba ist auch, man ist auf seine firma bzw exakt den studiengang eingeschossen, da nur kompremiert und auf zukünftige aufgabe zugeschnitten wissen vermittelt wird.

nun vergleich mal nen uni/fh absolventen mit 4 - 5 jahren studium, akademischen abschluss und im idealfall auslandssemester, diverse praktikas und werksstudententätigkeit mit nem BAler Rolling Eyes

BA-studenten verdienen bei uns auch net mehr als bankkaufmänner in der ausbildung ... und die paar kröten pro jahr nach ausbildung ... naja.
 
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neledarikamrat
Moderator


Sparkasse
Ausgelernt

Dabei seit: Jan 2008
Beiträge: 2778

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 11:24    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

is aber net immer so, bei einigen banken bekommen ba´ler 50 euro oder so mehr als die azubis.
und das ba-studium ist sicher nicht so tiefgründig wie eins an der fh oder uni, allerdings sind die anderen um einiges theoretischer und bei ba hat man wirklich nur das dran, was man in ner bank braucht. wer also ganz sicher weiß, dass er unbedingt zur bank will, dem kann man ein ba-studium schon empfehlen, weil man eben nix unnötiges lernt. wenn man später aber möglichweise aus der bank weg will, wäre ein akademisches studium besser ...
 
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da-schwede
Analyst


Hypo Vereinsbank
1. Lehrjahr

Dabei seit: Jul 2008
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 12:20    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

wenn man aber beim thema finanzen bleiben will und in eine finanzabteilung wechseln will, ist das BA-Studium mMn vorteilhafter als ein normaler FH- oder Uni-Bachelor.
 
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neledarikamrat
Moderator


Sparkasse
Ausgelernt

Dabei seit: Jan 2008
Beiträge: 2778

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 12:34    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

eben, es kommt eben immer darauf an, wo man hin will und das muss jeder selber entscheiden ... Wink
 
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 12:34    Titel:  



 
rnbprince
Managing Director


Sparkasse
2. Lehrjahr

Dabei seit: Apr 2006
Beiträge: 416

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 14:20    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

neledarikamrat hat folgendes geschrieben:
is aber net immer so, bei einigen banken bekommen ba´ler 50 euro oder so mehr als die azubis.
und das ba-studium ist sicher nicht so tiefgründig wie eins an der fh oder uni, allerdings sind die anderen um einiges theoretischer und bei ba hat man wirklich nur das dran, was man in ner bank braucht. wer also ganz sicher weiß, dass er unbedingt zur bank will, dem kann man ein ba-studium schon empfehlen, weil man eben nix unnötiges lernt. wenn man später aber möglichweise aus der bank weg will, wäre ein akademisches studium besser ...


besser könnt ich es auch nicht sagen. ba-studium nagelt dann echt fest auf die banktätigkeit - das sollte dann wirklich sehr gut überlegt sein, wenn man net nochmal studieren möchte.
 
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kaikai
Analyst


Citibank
Ausgelernt

Dabei seit: Apr 2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do 09 Apr, 2009 22:25    Titel: DIPLOM_TITEL_STRAFBAR!!! Antworten mit Zitat nach oben ... 

Jetzt ganz wichtig!!! Exclamation
 
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