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Ihr Bauchumfang kann auf Ihr Risiko für eine Kardiovaskuläre Erkrankung und Diabetes Hinweisen

Geschrieben am 24.10.2007 - [Nächster Artikel]

Paris (ots/PRNewswire) -

- Die Ergebnisse der IDEA-Studie stellen einen deutlichen
Zusammenhang zwischen abdominaler Fettleibigkeit und
kardiovaskulärer Erkrankung sowie Diabetes her

Ihr Bauchumfang ist ein Mass für Ihr Risiko, eine Herzerkrankung
und insbesondere Diabetes zu entwickeln, so die Ergebnisse einer
internationalen Studie(1).

(Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20071023/278923 )

Die IDEA-Studie, die heute in Circulation, der Zeitschrift der
American Heart Association erschien, bestätigt, dass ein grosser
Bauchumfang in hohem Masse mit einer kardiovaskulären Erkrankung
(Cardiovascular Disease - CVD) und Diabetes einhergeht. Die
Auswertung der Ergebnisse zeigte, dass überall auf der Welt, sowohl
bei Männern als auch bei Frauen, der Bauchumfang und der
Body-Mass-Index (BMI), jeweils unabhängig voneinander, mit CVD und
Diabetes zusammenhängen. Der Zusammenhang zwischen CVD und Diabetes
und Bauchumfang war allerdings sowohl bei Männern wie auch bei Frauen
stärker ausgeprägt als beim BMI (1).

CVD ist die Haupttodesursache und ist überall auf der Welt zu
einem herausragenden Problem des öffentlichen Gesundheitswesens
geworden.(2) In den Ländern Europas stirbt jeder 8. Mann von 8 und
jede 17. Frau an CVD bevor sie das Alter von 65 Jahren erreicht
haben.(3) Diabetes rangiert mittlerweile wegen seines weltweit
zunehmenden Auftretens als bedeutender Risikofaktor für CVD auf
gleicher Ebene wie Rauchen, hoher Blutdruck und Störungen des
Cholesterinhaushalts.(4) Weltweit sind ca. 58 Prozent der
Typ-2-Diabetesfälle auf zu viel Körperfett zurückzuführen und diese
Zahl wird sich bis zum Jahre 2030 voraussichtlich noch verdoppeln.
Diabetiker laufen ein mehr als doppelt so hohes Risiko
kardiovaskulärer Mortalität als Patienten ohne Diabetes.(5)

"Die IDEA-Studie bestätigt, wie wichtig es ist, den Bauchumfang
der Patienten bei der medizinischen Grundversorgung parallel zu den
üblichen Messungen wie BMI, Blutdruck, Blutzucker und den Lipidwerten
im Blut zu messen, um Patienten identifizieren zu können, die ein
höheres kardiovaskuläres und Diabetes-Risiko haben", sagte Dr. med.
Beverley Balkau, Epidemiologin am INSERM U780 in Frankreich und
Mitglied des Lenkungsausschusses der IDEA-Studie.

Fettleibigkeit wird üblicherweise mithilfe des BMI gemessen, der
sich aus Ihrem Gewicht in kg, geteilt durch das Quadrat Ihrer Grösse
in m berechnet. Der BMI berücksichtigt allerdings nicht die grossen
Unterschiede in der Verteilung des Körperfetts.(6) Weitere jüngste
Ergebnisse haben gezeigt, dass die abdominale Fettleibigkeit das
Risiko von CVD sehr viel besser widerspiegelt als das Gewicht oder
der BMI.(7)

Der Bauchumfang ist ein einfaches und praktisches Mass für die
abdominale Fettleibigkeit und ist ein Indikator für das tief im Bauch
sitzende, versteckte Fett. Zu viel dieses "hochriskanten" Fetts kann
die normalen Stoffwechselfunktionen stören und zu zu hohen
Blutzucker- und ungesunden Cholesterinwerten führen, die ihrerseits
wiederum das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes erhöhen.(8)

Die IDEA-Studie umfasste nahezu 170.000 Menschen in 63 Ländern.

Redaktionelle Hinweise

Ziel und Aufbau der IDEA-Studie

Bei der IDEA-Studie handelte es sich um eine internationale, in 63
Ländern und auf fünf Kontinenten durchgeführte, eingriffsfreie,
epidemiologische Querschnittsuntersuchung. Die Studie zielte darauf
ab, eine Einschätzung des Vorkommens der über den Bauchumfang
gemessenen abdominalen Fettleibigkeit in einer nicht selektieren
Auswahl aufeinanderfolgender Patienten, die eine zufällig ausgewählte
Stichprobe von Hausärzten an zwei vorher festgelegten Halbtagen
aufsuchten, zu gewinnen. In der Studie wurde ebenfalls eine
Einschätzung über den Zusammenhang zwischen abdominaler
Fettleibigkeit, CVD und Diabetes gegeben.

In der Studie kam eine komplexe Methodologie zum Einsatz, bei der
eine zufällige Stichprobe von Hausärzten genommen wurde, die für alle
geografischen Gebiete jeweils jedes teilnehmenden Landes
repräsentativ war. Dadurch war sichergestellt, dass eine gute
Repräsentativität der Patientendaten erreicht wurde. Alle Patienten
waren im Alter zwischen 18 und 80 Jahren und konsultierten ihren
Hausarzt an den zwei vorher festgelegten Halbtagen. Sie wurden um
eine Einverständniserklärung und unabhängig vom Grund ihrer
Konsultation um einen Teilnahme gebeten. Alle Patienten, die nicht
bekanntermassen schwanger waren, konnten in die Studie aufgenommen
werden.

Die untersuchten und aufgezeichneten Variablen waren der
Bauchumfang (in cm oder Zoll gemessen), die Grösse (cm/in) und das
Körpergewicht (kg/lbs). Darüber hinaus wurden
bevölkerungsstatistische Daten zu Geschlecht, Alter und höchstem
Ausbildungsabschluss erhoben. Das Vorhandensein oder die Abwesenheit
bekannter kardiovaskulärer Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes (Typ
1 oder Typ 2 Diabetes) bzw. eine bereits vorhandene kardiovaskuläre
Erkrankung (koronare Herzerkrankung, Schlaganfall oder vorangegangene
Revaskularisierung) wurden ebenfalls festgehalten.

Von den 182.970 erhobenen Patienten waren 177.345 zur Teilnahme
bereit, was einer Antwortquote von 97 Prozent entspricht. Die Daten
von 168.159 Patienten (69.409 Männer und 98.750 Frauen), die den
Aufnahmekriterien entsprachen und für die vollständige Datensätze
erhoben werden konnten, wurden ausgewertet.

Hinweis: Die IDEA-Studie wurde über einen nicht zweckgebundenen
Zuschuss von sanofi-aventis finanziert.

Quellenhinweise:

(1) Haffner S. für den IDEA-Lenkungsausschuss. Waist circumference
and Body Mass Index are both independently associated with
cardiovascular disease. The International Day for the Evaluation of
Abdominal Obesity (IDEA) survey. Circulation 2007; 116;1942-1951

(2) Myths and facts. (Datenblatt im Internet). World Heart
Federation. Geneva c2004 (zitiert am 7. Februar 2006). Erhältlich
unter: http://www.worldheart.org/call-to-action-myths-facts.php.

(3) Rayner M & Petersen S. European Cardiovascular Disease
Statistics. British Heart Foundation Health Promotion Research Group.
Volume 4 2004.

(4) International Diabetes Federation. (Datenblatt im Internet).
Diabetes e-Atlas C2001. Brussels c 2003. (Zuletzt aufgerufen am 23.
November 2006). Erhältlich unter:
http://www.eatlas.idf.org/webdata/docs/Atlas%202003-Summary.pdf.

(5) Haffner SM, Lehto S, Rönnemaa T, Pyörälä K, Laakso M.
Mortality from coronary heart disease in subjects with type 2
diabetes and in nondiabetic subjects with and without prior
myocardial infarction. N Engl J Med. 1998; 339:229-234.

(6) Zhu S, Wang Z, Heshka S, Heo M, Faith MS, Heymsfield SB. Waist
circumference and obesity-associated risk factors among whites in the
third National Health and Nutrition Examination Survey: clinical
action thresholds. Am J Clin Nutr. 2002; 76:743-9.

(7) Yusuf S, Hawken S, Ôunpuu S, Dans T, Avezum A, Lanas F et al.,
Effect of potentially modifiable risk factors associated with
myocardial infarction in 52 countries (the INTERHEART study): Case
control study. The Lancet. 2004; 364: 937-952.

(8) Kershaw EE, Flier JS. Adipose Tissue as an Endocrine Organ. J
Clin Endocrinol Metab. 2004. 89:2548-2556.

Originaltext: IDEA
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68660
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68660.rss2

Pressekontakt:
Für Presseinformationen wenden Sie sich bitte an: Ingrid
Goerg-Armbrecht, Global Product Communication, E-Mail:
ingrid.goerg-armbrecht@sanofi-aventis.com
 
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