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Deutsche Immobilien mit Wertsteigerungspotenzial

Geschrieben am 09.07.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt am Main (ots) -

- Verbesserte Rahmenbedingungen stärken den Immobilienmarkt
- Risikoreiche Immobilienaktien nur zur Diversifikation des
Portfolios
- Offene Immobilienfonds für ausgewogenes Portfolio empfehlenswert

Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland hält an. Dies führt
zu steigenden Investitionen, höherer Beschäftigung, einer größeren
binnenwirtschaftlichen Nachfrage und beeinflusst die Wertentwicklung
deutscher Immobilien positiv.

Im Vergleich zu den europäischen Nachbarmärkten, auf denen die
Immobilienpreise in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, hat
der deutsche Markt noch Nachholbedarf. Die Einführung von REITs (Real
Estate Investment Trusts) und eine im internationalen Vergleich um
15% bis 30% geringere Wohneigentumsquote machen den Immobilienmarkt
in Deutschland interessant - nicht nur für ausländische Investoren.
In Anbetracht der immer noch niedrigen Kreditzinsen bieten die
Mietrenditen viele Möglichkeiten für eine erfolgreiche Investition.

Bisher ist eine positive Preisbewegung vor allem am
Büroimmobilienmarkt zu spüren. Einerseits reagiert dieser schneller
auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
andererseits greifen die Reformen des privaten Wohnungsmarkts der
vergangenen Jahre erst langsam. Auch heute noch ist der private
Wohnungsmarkt mit strukturellen Problemen aus der Vergangenheit
belastet, z. B. nicht bedarfsgerechten Investitionen in
Wohnimmobilien in den neuen Bundesländern.

Deutsche Immobilienaktien nicht mehr günstig

Für börsengehandelte Immobilienaktien sehen die Experten des
Commerzbank Private Banking allerdings kein großes
Wertsteigerungspotenzial. "Nach unserer Einschätzung haben
börsennotierte Immobilienaktiengesellschaften einen Großteil der
möglichen Wertsteigerung schon vorweg genommen", konstatiert Gerrit
Weber, Leiter Wertpapiermanagement. Dies äußert sich in einer recht
hohen Bewertung. Dabei sollte sich der Wert einer Immobilienaktie am
erwarteten Net Asset Value (NAV) orientieren - dem Marktwert eines
Immobilienportfolios abzüglich der Schulden. Zieht man diese Kennzahl
als Vergleichsmaßstab heran, sind Immobilienaktien in Deutschland im
historischen Vergleich teuer. Darüber hinaus lässt das Interesse von
ausländischen Investoren zumindest an deutschen Wohnimmobilien nach.
Gerrit Weber erklärt: "Wir glauben, dass dies nicht nur aus dem
Wohnimmobilienausschluss bei deutschen REITs resultiert, sondern
Investoren bereits erkennen, dass sich die Privatisierung deutscher
Wohnimmobilien schwieriger gestaltet als zunächst angenommen."
Chancen für Investitionen in deutsche Immobilienaktien sieht das
Commerzbank Private Banking aktuell nur bei aussichtsreichen
Börsengängen. Die Investitionen in risikoreiche Immobilienaktien
sollten daher derzeit nur vorsichtig zum Zwecke der
Portfoliodiversifikation des Aktienteils erfolgen.

Fonds und ausländische Anlagen in Immobilien attraktiv

Positiv sind hingegen die Aussichten für offene Immobilienfonds.
Sie werden weiterhin stabile und attraktive Renditen zeigen. Besitzen
sie eine Renditeprognose von mehr als 5%, sollten diese Fonds nach
Ansicht des Commerzbank Private Banking in keinem ausgewogenen
Portfolio fehlen. Anlegern, die sich für Immobilienwerte außerhalb
Deutschlands interessieren, bieten derzeit asiatische REITs und
ausgewählte REITs aus Frankreich und Großbritannien Potenzial.

Originaltext: Commerzbank Private Banking
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=54251
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_54251.rss2

Weitere Informationen:
Commerzbank Private Banking
Public Relations
Thekla Wießner
60261 Frankfurt am Main
Tel. (069) 136 - 44552
Fax (069) 136 - 56928
E-Mail: PR.PrivateBanking@commerzbank.com
Internet: www.privatebanking.commerzbank.de
 
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