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BVDW macht sich für digitale Kompetenz stark

Geschrieben am 25-05-2007

Düsseldorf (ots) -

Branchenverband beteiligt sich an Projekt der Initiative D21

Der Fachkräftemangel in der Digitalen Wirtschaft ist seit Monaten
das beherrschende Thema der Branche. Um den negativen Folgen mit
konkreten Maßnahmen entgegen zu wirken, hat der Bundesverband
Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ein Maßnahmenpaket in Angriff
genommen, das nicht nur den Aufbau eines virtuellen Bildungsnetzwerks
für die Digitale Wirtschaft beinhaltet, sondern auch die Beteiligung
am Projekt "Attraktive Arbeitsplätze für den Nachwuchs - Deutschlands
Zukunft in IKT" der Initiative D21 im Bereich "Digitale Kompetenz".
Um die Bedeutung dieses für die weitere Entwicklung der Branche
richtungsweisenden Projektes zu unterstreichen, hat
BVDW-Geschäftsführerin Tanja Feller die Koordination kurzer Hand zur
Chefsache erklärt. Unternehmen sind aufgefordert, sich aktiv an
diesem Projekt zu beteiligen.

Bereits vor einigen Jahren hat der BVDW den heute virulenten
Bedarf an Fachkräften prophezeit. Angesichts der ökonomischen
Schwierigkeiten, der die Digitale Wirtschaft vorübergehend ausgesetzt
war, sind die mahnenden Worte allerdings kaum wahrgenommen worden.
Heute sucht die Branche händeringend nach gut ausgebildeten
Arbeitskräften. Dieser Zustand - da sind sich inzwischen alle
Verbände, Forschungseinrichtungen und Expertengremien einig - wird
sich weiter dramatisch verschärfen. "Die Zeit für konkrete Maßnahmen
ist mehr als reif," resümiert BVDW-Geschäftsführerin Tanja Feller.
"Umso mehr begrüßen wir den Vorstoß der Initiative D21 mit
verschiedenen Projekten der negativen Entwicklung entgegenzuwirken.
Wir werden das Projekt, mit dem vor allem Hochschulnachwuchs für die
Branche begeistert werden soll, daher nach Kräften unterstützen.
Zumal es das derzeit in der Umsetzung befindliche Bildungsnetzwerk
der Digitalen Wirtschaft hervorragend ergänzt."

Fachkräftemangel hemmt Wachstum

Trotz der hohen Nachfrage der Branche nach Softwareentwicklern,
Programmierern und IT-affinen Fachkräften in den Bereichen Forschung,
Vertrieb und Marketing ist die Zahl der Erstsemester an den deutschen
Universitäten und Fachhochschulen in der Informatik nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes 2006 um fünf Prozent gesunken. "Der
Fachkräftemangel ist schon heute ein echtes Wachstumshemmnis für die
Digitale Wirtschaft und die Anwenderbranchen. Wirtschaft, Politik und
Wissenschaft sind aufgefordert, gemeinsam entschlossen zu handeln,"
fordert Tanja Feller das Engagement aller Beteiligten ein. Für die
Unternehmen der Digitalen Wirtschaft, die am stärksten unter dem
akuten Mangel leiden, ergeben sich im Rahmen des Projektes
"Attraktive Arbeitsplätze für den Nachwuchs - Deutschlands Zukunft in
IKT" verschiedene Möglichkeiten, sich zu beteiligen - dabei ist nicht
unbedingt ein finanzielles Engagement, sondern auch der persönliche
Einsatz gefordert.

Drei Aktionslinien sieht das Projekt, dessen Leitung das
D21-Vorstandsmitglied Prof. Barbara Schwarze (Vorsitzende
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.) übernommen
hat, zum derzeitigen Zeitpunkt vor. So sollen in einer Studie die
Tätigkeitsfelder und Berufsbilder, die zum großen Teil quer zum
System der Berufsklassifikationen verlaufen, strukturiert werden. Auf
diese Weise soll Berufseinsteigern eine verbesserte
Orientierungsmöglichkeit gegeben werden. Konkrete Einblicke sollen im
Rahmen einer Konferenz den Studierenden der IKT-Fächer gegeben
werden, die dort die Möglichkeit erhalten sollen, mit erfolgreichen
Jungunternehmern, quasi den "neuen Helden" der Branche, direkt in
Kontakt zu kommen. Hierdurch soll dem Nachwuchs frühzeitig die
Möglichkeit gegeben werden, den erforderlichen Kompetenzen,
erfolgreichen Existenzgründungskonzepten und der Arbeitsweise der
Branche auf den Grund gehen zu können. Dritter Baustein des Projektes
soll ein Austauschprogramm sein, bei dem Top-Leute der Branche ihren
Erfahrungsschatz in Form von Projekten, Vorträgen und Diskussionen an
die Hochschulen bringen und Studierende im Gegenzug die Möglichkeit
erhalten, im Rahmen eines "Shadowing-Programms" Spitzenkräfte in
ihren Unternehmen zu besuchen. Durch diese Maßnahmen soll das Image
der Branche gestärkt sowie die Vielfältigkeit und Attraktivität des
Arbeitsumfelds Digitale Wirtschaft dokumentiert werden.

BVDW plant Uni-Roadshow und Bildungsnetzwerk

"Für interessierte Unternehmen gibt es eine Vielzahl
unterschiedlicher Beteiligungsmöglichkeiten, sie stoßen bei uns ganz
sicher auf offene Ohren," so Tanja Feller, die persönlich als
Ansprechpartnerin für unterstützungswillige Unternehmen zur Verfügung
steht. Das gilt auch für zwei beispielhafte Aktivitäten, die der BVDW
derzeit in Eigenregie vorbereitet. So plant die Fachgruppe
Performance Marketing eine Uni-Roadshow, bei der die Mitglieder an
verschiedenen Hochschulen Geschäftsmodelle, Karrierechancen und
Arbeitsbedingungen vorstellen werden. Bereits zum DMMK - Digitale
Wirtschaft (20./21. Juni in Berlin) wird das Bildungsnetzwerk des
BVDW vorgestellt. Erster Baustein dieses virtuellen Netzwerks, mit
dem die digitale Kompetenz bei Anwendern sowie die Aus- und
Weiterbildung innerhalb der Branche gefördert werden soll, ist die
"Akademie der Digitalen Wirtschaft", an der sich verschiedene
Bildungseinrichtungen beteiligen werden.

Kontakt:

Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Tanja Feller, Geschäftsführerin
Kaistraße 14, 40221 Düsseldorf
Tel. 0211 60 04 56 -11, Fax: -33
mailto: feller@bvdw.org

Über den BVDW:

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die
Interessenvertretung aller am digitalen Wertschöpfungsprozess
beteiligten Unternehmen.

Der BVDW steht im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und
anderen Interessengruppen (Verbraucherorganisationen, andere
Branchenverbände etc.), um ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv
die dynamische Entwicklung der Branche zu unterstützen.

Zudem bietet der BVDW ein Expertennetzwerk, das Unternehmen und
Interessierten innerhalb wie außerhalb der Branche schnell und
gezielt Antworten auf konkrete Fragestellungen rund um die Lösungen
der Digitalen Wirtschaft liefert.

Der BVDW bietet ein umfangreiches Service- und
Informationsportfolio für seine Mitgliedsunternehmen. Er hat sich zur
Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Technologien
transparent zu machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft,
Gesellschaft und Administration zu fördern.

Originaltext: BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6862
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6862.rss2

Pressekontakt:
Christoph Salzig, Pressesprecher
Tel. 0211 60 04 56 -26, Fax: -33
Mobil 0177 8 52 86 16
mailto: salzig@bvdw.org


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