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Rheinische Post: Mehr EU-phorie!

Geschrieben am 23-03-2007

Düsseldorf (ots) - Von Anja Ingenriet

Europa ist eine Erfolgsgeschichte, hat allen Grund zum Feiern:
Frieden und relativer Wohlstand auf dem Kontinent sind erreicht. Die
Union prägt unseren Alltag - vom Reisen ohne Grenzen bis zur
Gemeinschaftswährung. Doch von EU-phorie ist nichts zu spüren. Die
Bürger konsumieren die Errungenschaften der Einigung, inspirieren
lassen sie sich davon nicht. Sie leben Europa, ohne es zu lieben. Es
ist zur Selbstverständlichkeit geworden - zum Opfer seines Erfolgs
und seiner Anziehungskraft. Immer mehr Staaten drängen in den Club,
der wirtschaftliches Wachstum mit sozialer Absicherung vereint.
Nach innen aber hat die EU nicht mit dem Schritt gehalten, was sie
nach außen verkörpert. Europa hat die Balance verloren. Die
Gemeinschaft braucht eine Atempause, muss sich über Ziele und Grenzen
neu verständigen, den Zusammenhalt vertiefen: Dazu gehört ein
verbindlich-verbindendes Dokument wie die Verfassung. Dazu gehören
institutionelle Reformen und neue Regeln der künftigen Finanzierung.
Wir brauchen mehr Europa in der Außen- Sicherheits- und
Energiepolitik und weniger Brüssel im bürokratischen Klein-Klein des
gesetzgeberischen Alltags.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=30621
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Rückfragen bitte an:
Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2303


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