 |
|
 |
|
Java gewinnt Testlauf im IBM-Labor - Einsparung bei CPU-Service-Units bis zu 90 Prozent
Geschrieben am 22.02.2007 - [Nächster Artikel] |
|
|
Hamburg (ots) - Java verbraucht nicht unbedingt erheblich höhere Ressourcen auf dem Mainframe, wie es gemeinhin in der IT-Branche vermutet wird. Dies ergab eine Vergleichsmessung im IBM-Labor in Böblingen. Bei dem Testlauf kamen neueste Hardware (Z9), Java-Umgebung (JVM 1.5) und WebSphere Application-Server (WAS 6.1) zum Einsatz. Das J2EE-System TRAVIC-Retail hat dabei die Vergleichsprüfung mit der etablierten, auf CICS und ANSI-C basierten, Online-Banking-Anwendung HBCI-Dienste mit großem Abstand gewonnen. Die Gewinnerversion lag sowohl beim Verbrauch als auch in der Performance vorn. Das größte Potenzial für die Einsparung von CPU-Service-Units ergab sich beim Einsatz von zAAP-Prozessoren. Den Messergebnissen zufolge verbrauchte das Java-System TRAVIC-Retail im Vergleich zu den HBCI-Diensten nur ein Zehntel an CPU-Serivce-Units. Der Einsatz von zAAP, einem Spezialprozessor für Java-Anwendungen, kann nach Angaben von IBM in der Spitze 80 Prozent der Verbrauchskosten von Server, Enclave und Controller reduzieren. Bei Einsatz eines General Processors (GP) liegt die relative Ersparnis immer noch bei 49 Prozent. Den großen Leistungssprung verdankt die Java-Anwendung dabei der schnellen J2EE-Architektur auf einem z/OS System.
Die Verbrauchstests umfassten mehrere Testreihen auf identischer Hardware mit gleicher Systemsoftware. Dabei wurde die Parallelität stetig erhöht. Basis war das von beiden Anwendungen unterstützte Protokoll HBCI V2.2 mit PIN/TAN. Getestet wurden die typischen HBCI-Geschäftsvorfälle: Umsatzabfrage, Überweisung und Kontostandabfrage.
IBM hatte das Java-System bereits in der Konzeptionsphase mit besonderem Augenmerk auf Performance und Verbrauch begleitet. Im gesamten Entwicklungsverlauf absolvierte die Anwendung konsequent Lasttests. TRAVIC-Retail ist seit mehr als einem Jahr in Produktion; die aktuelle Version arbeitet in einem Rechenzentrum und zwei weiteren Banken. Unter besonderer Beobachtung stand dabei auch die WebSphere-Infrastruktur. Die Ablösung der HBCI-Dienste durch die WebSphere-Applikation auf dem Mainframe kann sich heute schon nach kurzer Betriebszeit wirtschaftlich rechnen.
TRAVIC-Retail Das Produkt TRAVIC-Retail ist eine J2EE-Applikation in moderner Architektur. Verarbeitet wird im Kern das XML-basierte Protokoll FinTS 4.0. TRAVIC-Retail ist darüber hinaus mehrprotokollfähig, das heißt es kann gleichzeitig sowohl per HBCI V2.2 als auch per FinTS 4.0 eingerichtete Aufträge verarbeiten. HBCI V2.2 wird von einer Vorkomponente (Servlet) auf FinTS 4.0 konvertiert.
Weitere Informationen über die TRAVIC-Produkte erhalten Sie unter www.ppi.de/produkte/zahlungsverkehr.
PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen mehr als 200 Mitarbeitern über 25 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. PPI stellt durch seine professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher.
Originaltext: PPI AG Informationstechnologie Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=65143 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_65143.rss2
Pressekontakt: Nicole Nemecek Faktenkontor GmbH Tel: +49 (0)40 22703-8199 Fax: +49 (0)40 22703-4199 E -Mail: nicole.nemecek@faktenkontor.de
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
 |
|