Ulm (ots) - So wünschenswert es für den Friedensprozess wäre, wenn wieder die Fatah das Sagen hätte, so ungewiss wäre es, ob sie denn die Wahlen gewinnt. Zu Recht haben die wütenden Hamas-Anhänger diese Ankündigung als parteipolitisch motiviert entlarvt. Abbas geht es auch darum, seine Parteifreunde wieder an die Macht zu bringen. Und wenn das gelänge, wäre es noch lange nicht sicher, ob dann auch Israelis und Palästinenser zum Frieden finden. Sicher wäre nur, dass die Unterschlagungen und die Pfründe- und Vetternwirtschaft in der Autonomieverwaltung weitergingen - vom Westen finanziert, der seine Zahlungen mit Regierungswechsel wieder aufnähme.