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Rheinische Post: Reife Jugend - Von EVA QUADBECK

Geschrieben am 21-09-2006

Düsseldorf (ots) - Da reiben sich die über 30-Jährigen die Augen:
Nach den Blumenkindern, den Spontis und der Null-Bock-Generation
wächst in Deutschland eine Jugend heran, die reifer ist, als es
mancher 68er je werden wollte. Wertet man die Shell-Studie
tatsächlich als Abbild der jungen Generation, dann kann man nur den
Hut ziehen: Die jungen Menschen sind pragmatisch und zielstrebig und
dennoch fröhlich und sozial.

Doch der Generationenfrieden kann leicht Risse bekommen. Denn auf
die Jugend von heute, die überwiegend gut behütet und im Wohlstand
groß werden durfte, warten enorme Probleme: Arbeitslosigkeit,
Staatsschulden, überlastete Sozialsysteme, Umweltschäden,
Integrationsprobleme, Überalterung der Gesellschaft. Als eine
"pragmatische Generation unter Druck" bezeichnen die Wissenschaftler,
was auch schnell eine "verzweifelte Generation auf der Straße" werden
kann. Die Jugend in Frankreich hat in tagelangen Krawallen gezeigt,
was passiert, wenn sich eine Generation von der Politik im Stich
gelassen fühlt. Angesichts der schlechten Werte, die die Politik von
der Jugend bekommt, muss die Worthülse von der
Generationengerechtigkeit endlich mit Sinn gefüllt werden.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=30621
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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2303


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