(Registrieren)

Petra Pau: Appell an die Vernunft

Geschrieben am 16-09-2006

Berlin (ots) - Wichtigen und kompetenten Projekten gegen
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus droht das finanzielle
Aus. Dazu erklärt Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestages:

Die Gefahr ist akut. Rechtsextremistische Aktivitäten, Straf- und
Gewalttaten nehmen zu. Sie zielen auf die Einschüchterung und auf die
Übernahme ganzer Regionen.

Die Strategien sind bekannt und gefährlich. Es geht um die
Substanz des Grundgesetzes und zugleich für viele Opfer
rechtsextremistischer Gewalt um Leben und Tod.

Die Antwort des Bundestages darauf ist ein technokratischer
Haushalts-Streit. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend ist dabei federführend.
Zahlreiche unverzichtbare Initiativen und erfahrene Projekte für mehr
Demokratie und Toleranz werden derzeit ausgetrocknet. Sie müssen
Personal entlassen und Verträge kündigen.

Mit Logik hat das nichts zu tun. Es widerspricht auch dem
humanistischen Geist des Grundgesetzes und damit dem Amts-Eid, den
die Bundesministerin von der Leyen (CDU) geleistet hat.

Ich hoffe, dass die große Unions-SPD-Koalition endlich zur
Vernunft kommt, ehe Schlimmeres passiert, als ohnehin schon. Der
Rechtsextremismus ist kein Phantom, sondern eine reale Gefahr.

Allein nach offiziellen Angaben werden im Bundesschnitt stündlich
drei rechtsextremistische Straftaten und täglich drei
rechtsextremistische Gewalttaten registriert.
Die Tendenz ist steigend und die reale Zahl ist bis zu dreimal höher.
Entsprechend groß sind das Leid der Opfer und die Herausforderung an
die Politik, endlich einzugreifen

Originaltext: Die Linke.PDS
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=41150
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_41150.rss2

Linkspartei.PDS
Alrun Nüßlein
Tel.: 030/24009543
Mobil: 0151/17161622
Mail: alrun.nuessleinr@linkspartei.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

30315

weitere Artikel:
  • Der Tagesspiegel: UN-Generalsekretär fordert von Sudans Regierung Stop der Offensive in Darfur und von der internationalen Gemeinschaft mehr Engagement Berlin (ots) - UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die erneute Eskalation der Gewalt in der sudanesischen Krisenregion Darfur scharf verurteilt. In einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel am Sonntag" drängt er die internationale Gemeinschaft im Sinne ihrer "gemeinsamen Verantwortung", Einfluss auf die Regierung in Khartoum zu nehmen. Diese müsse endlich der Resolution des UN-Sicherheitsrates zustimmen, die die Stationierung zusätzlicher UN-Truppen in Darfur zur Durchsetzung des Friedensabkommens vorsieht. Die neuen Kämpfe und Bombardements mehr...

  • Der Tagesspiegel: Geremek fordert klares Bekenntnis von Merkel gegen "Zentrum gegen Vertreibungen" Berlin (ots) - Polens ehemaliger Außenminister Bronislaw Geremek hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem "klaren Bekenntnis" gegen das umstrittene "Zentrum gegen Vertreibungen" aufgefordert. Vor dem Auftritt Merkels bei der Gedenkveranstaltung "60 Jahre Vertreibung - 60 Jahre Wege zur Versöhnung" am Montag in Berlin sagte Geremek dem "Tagesspiegel am Sonntag", "das wäre der richtige Ort, um klarzustellen, dass die Bundesregierung das Zentrum gegen Vertreibungen nicht unterstützt". Scharf kritisierte Geremek jüngste Äußerungen der mehr...

  • WAZ: Unterschiede - Kommentar von Rolf Potthoff Essen (ots) - Gesetzt den Fall, eine höchststehende islamische geistliche Autorität hätte in einer akademischen Rede die Verbreitung des Christentums mit militanter Gewaltanwendung in Verbindung gebracht. Gesetzt den Fall, sie hätte dies mit dem Verweis auf das Gebaren der Kreuzritter getan - hätten westliche Staaten dann erzürnt Botschafter muslimischer Staaten einbestellt? Wären Brandsätze auf Moscheen geflogen? Wäre hier das Leben islamischer Krankenschwestern gefährdet? Mit Gewissheit nicht. Es wäre nicht geschehen, weil Staat und mehr...

  • Westfalenpost: Bleibt fast alles Kein Merkel-Bonus für CDU in Ländern Hagen (ots) - Von Bodo Zapp Natürlich versuchen die Parteien wieder, ihre Ergebnisse schönzureden. Wobei es der CDU in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern schwer fällt, eigene Stärken zu nennen. Verluste auf ohnehin niedrigem Niveau - die vage Hoffnung auf einen Merkel-Regierungsbonus hat sich schnell verflüchtigt. Da auch die SPD in Schwerin kräftig abspeckte und die Linkspartei/PDS in Berlin deutlich Federn lassen musste, sind echte Gewinner kaum auszumachen. Mit Ausnahme von Klaus Wowereit, dem souveränen Weiter-Regierenden in mehr...

  • Rheinische Post: Union wirft Gabriel bei Endlager-Frage Verzögerungstaktik vor - "Verstoß gegen den Koalitionsvertrag" - "klarer Fall von Führungsschwäche" Düsseldorf (ots) - In der Koalition bahnt sich ein Krach um die Atommüll-Endlagerung an. Die Union hat SPD-Umweltminister Sigmar Gabriel vorgeworfen, mit der Erarbeitung eines Gesetzes zur Suche nach einem "bestgeeigneten Standort" eine "Verzögerungstaktik" zu verfolgen. Damit verstoße der Minister gegen den Koalitionsvertrag, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Marie-Luise Dött, der "Rheinischen Post" (Montagausgabe) Der Vertrag schreibe vor, bei der Endlagerung noch in der laufenden Wahlperiode zu einer Lösung mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht