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LVZ: De Maizière: Vermutungen über eine Ablösungsstrategie von Milbradt seien "blühender Unsinn" / "Milbradt hat auf seine Art große menschliche Fähigkeiten"

Geschrieben am 15-09-2006

Leipzig (ots) - Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) hat
sämtliche Gerüchte und Vermutungen entschieden zurückgewiesen, er
oder gar die Bundeskanzlerin strebten eine Ablösung des bei der
Bevölkerung nicht immer beliebten sächsischen Ministerpräsidenten
Georg Milbradt (CDU) an. In einem Interview mit der "Leipziger
Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe) nannte der sächsische CDU-Politiker
und Bundesminister die in Medien geäußerte Vermutung "echt blühenden
Unsinn", wonach Angela Merkel ihren Parteifreund Georg Milbradt nicht
leiden könne und sie deshalb ihren Kanzleramtsminister ermuntere,
sich für Milbradts Nachfolge in Sachsen bereitzuhalten.

Die nächsten Landtagswahlen in Sachsen finden 2009 statt.
CDU-Landtagsfraktionschef Fritz Hähle hatte kürzlich erklärt, dass
manche die emotionale Seite bei Milbradt vermissten. Nach Jahren der
CDU-Alleinregierung mit Ministerpräsident Kurt Biedenkopf muss die
Union mit Milbradt seit 2004 eine Koalition mit dem kleinen
Koalitionspartner SPD bilden.

De Maizière unterstrich, dass seiner Ansicht nach Milbradt über
die notwendige Herzenswärme und über die menschlichen Werte verfüge,
um ein geliebter Landesvater zu sein: "Ja, er hat auf seine Art große
menschliche Fähigkeiten. Und er ist ein sehr erfolgreicher
Ministerpräsident." Auf die Frage, ob er wolle, dass Milbradt auch
zukünftig Ministerpräsident bleiben solle, meinte der Minister: "Wenn
er das will, wird er es bleiben." Mit einem klaren "Ja" beantwortete
de Maizière die Frage, ob Merkel Milbradt sehr gut leiden könne und
er selbst laufe sich auch nicht warm für Sachsen.

De Maizière betonte, dass er trotz seiner Regierungsarbeit in
Berlin aus rein familiären Gründen in Dresden wohnen bleiben wolle.
"Allerdings ist man gut beraten, als Chef des Bundeskanzleramts und
als Politiker auch immer eine politische Heimat zu haben",
versicherte der CDU-Politiker. "Nicht mit Blick auf Zukünftiges,
sondern auf Gegenwärtiges. Und meine politische Heimat ist und bleibt
Sachsen. Das habe ich immer gesagt und werde ich immer sagen,
unabhängig von dem, was irgendwelche Leute in Zeitungen schreiben."

Originaltext: Leipziger Volkszeitung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6351
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6351.rss2

Rückfragen bitte an:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/72626-2000


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