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Gemeinsamer Vorstoß von Abgeordneten der Union, SPD, Grünen und FDP zur Umweltpolitik

Geschrieben am 13-09-2006

Hamburg (ots) - Vier Bundestagsabgeordnete von Union, SPD, Grünen
und FDP fordern in einer gemeinsamen Erklärung, die ökologische
Modernisierung wieder ins Zentrum der Reformpolitik zu rücken. In dem
Aufruf, den die ZEIT veröffentlicht, heißt es: "Entweder wir finden
zu neuer Stärke - oder es droht Niedergang". Verfasst haben das
Plädoyer Josef Göppel (CSU), Michael Kauch (FDP), Michael Müller
(SPD) und Margareta Wolf (Grüne).

Notwendig sei nicht weniger, sondern mehr Umweltpolitik, fordern
die Parlamentarier. Nur so könnten das Naturkapital bewahrt und
Wettbewerbsvorteile auf Zukunftsmärkten geschaffen werden. "Wir
werben für mehr Konsens in der Umweltpolitik", heißt es weiter.
Künftig seien eine intakte Natur sowie Wasser, Energie und Rohstoffe
die knappen Ressourcen und damit auch der Schlüssel für
wirtschaftliche Leistungskraft. Deutschland müsse die Chance für
"einen Aufbruch" nutzen.

Die Initiative plädiert dafür, die Ausgaben für Forschung und
Entwicklung bis 2012 auf 5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu
steigern. Außerdem fordert sie, den Wissenstransfer "effizienter und
schneller" zu gestalten und die "Weichen für eine
Effizienzrevolution" zu stellen. Ziel müsse es sein, die
Energieproduktivität in den nächsten 10 Jahren zu verdoppeln.

"Mehr Umweltschutz wird häufig noch immer als Belastung gesehen,
nicht als Antrieb zu Innovationen", so die Abgeordneten der 4
Parteien. Dabei stehe fest, das "vernachlässigter Klimaschutz künftig
sehr viel teurer käme".


Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 38 vom 14. September 2006
senden wir Ihnen gerne zu.

Originaltext: DIE ZEIT
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=9377
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_9377.rss2


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)


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