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Continentale Krankenversicherung: 88 Prozent der Bevölkerung fordern Stopp der Gesundheitsreform - Zwei Drittel sprechen Politikern den notwendigen Sachverstand ab

Geschrieben am 12-09-2006

Dortmund (ots) - 88 Prozent fordern einen Stopp der
Gesundheitsreform und die Erarbeitung grundlegend anderer Konzepte.
Denn nur 7 Prozent der Deutschen halten die Gesundheitsreform in der
derzeit diskutierten Form für geeignet, das Gesundheitswesen
zukunftssicher zu gestalten. In diesem Feld hat die Politik
inzwischen offenbar jegliches Vertrauen in der Bevölkerung verspielt:
66 Prozent sprechen den Politikern beim Thema Gesundheitsreform den
notwendigen Sachverstand ab. Und 70 Prozent meinen, den Politikern
gehe es bei der Gesundheitsreform in erster Linie um parteipolitische
Interessen. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative
Bevölkerungsbefragung der Continentale Krankenversicherung a.G. in
Zusammenarbeit mit TNS Infratest im Rahmen der Continentale-Studie
2006.

Weitere für die Politik ernüchternde Ergebnisse der
Continentale-Studie: 51 Prozent der Bevölkerung sind der Ansicht, die
Politik widme sich dem Thema Gesundheitsreform nicht mit dem
notwendigen Ernst. Und nur noch 34 Prozent trauen der großen
Koalition überhaupt noch eine große Reform im Gesundheitswesen zu.

Die Forderung nach einem Stopp der derzeitigen Gesundheitsreform
und die negativen Beurteilungen der Politik ziehen sich ohne große
Abweichungen durch alle Bevölkerungsgruppen; sie sind unabhängig von
Alter, Bildungsniveau oder Einkommen.

Bereits seit Mai befragt die Continentale die Bevölkerung
monatlich mit identischen Fragen zur Gesundheitsreform. Deren
Beurteilung ist unverändert negativ. Die Ergebnisse im September: 74
Prozent erwarten, dass die Gesundheitsreform negative Auswirkungen
auf das Gesundheitswesen hat, nur 10 Prozent rechnen mit positiven
Auswirkungen und ebenfalls 10 Prozent erwarten keine Konsequenzen. Im
August gingen 71 Prozent von negativen Auswirkungen der Reform aus,
im Juli 74 Prozent und im Juni und Mai jeweils 71 Prozent. Besonders
groß ist die Skepsis bei den mittleren Altersgruppen, bei Familien,
bei Befragten mit höheren Bildungsabschlüssen und bei Personen mit
hohem Einkommen.

Mit negativen Konsequenzen für sich persönlich rechnen 65 Prozent
der Bevölkerung. Nur 7 Prozent gehen von positiven Auswirkungen für
sich aus. 21 Prozent meinen, die Reform hätte auf sie selbst keine
Auswirkungen. Die Werte im September entsprechen denen der Vormonate.
Die meisten Skeptiker gab es mit 68 Prozent im Juni, die wenigsten
mit 62 Prozent im Mai. Auch hier gilt: Besonders skeptisch sind die
mittleren Altersgruppen, Familien, Befragte mit höheren
Bildungsabschlüssen und Personen mit hohem Einkommen.

Befragt wurden in Zusammenarbeit mit dem
Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest bundesweit 1.255 Personen im
Alter ab 25 Jahren. Befragungszeitraum war vom 1. bis 4. September.
Die komplette Continentale-Studie 2006 und druckfähige Infografiken
zur Untersuchung stehen im Pressebereich unter www.continentale.de
zur Verfügung.


Originaltext: Continentale Krankenversicherung a.G.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=12076
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_12076.rss2

Pressekontakt:
Klaus Dankert
Direktor Unternehmenskommunikation
Die Continentale
Telefon 0231 / 919-2236


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