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Gröhe: 1. Juli 1990 war historische Zäsur

Geschrieben am 29-06-2010

Berlin (ots) - Berlin, 29. Juni 2010

038/10

Anlässlich des 20. Jahrestages des Inkrafttretens der
deutsch-deutschen Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion erklärt der
Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:

Der 1. Juli 1990 war ein entscheidendes Datum auf dem Weg zur
Deutschen Einheit: Mit der Einführung einer gemeinsamen Währungs-,
Wirtschafts- und Sozialunion wurde der Einigungsprozess unumkehrbar.
Die Überwindung der wirtschaftlichen Barrieren war eine historische
Zäsur, die auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen auf dem
Weg zur Einheit maßgeblich beeinflusste. Insbesondere die Einführung
der Deutschen Mark war für die Bürger in Ostdeutschland das ersehnte
Signal, dass der Weg in die Zukunft endgültig ein gemeinsamer sein
würde. Dies war ein entscheidender Punkt, der Vertrauen schuf, zu
bleiben und beim Wiederaufbau mit anzupacken.

Helmut Kohl und Theo Waigel haben unermüdlich und gegen alle
Widerstände für die Wiedervereinigung Deutschlands gekämpft. Ihre
Entscheidung, den Währungsumtausch trotz aller Bedenken im
Wesentlichen mit einem Satz von 1:1 zu vollziehen, war eine große
Geste - eine Geste des Optimismus und eine Geste der Bereitschaft, zu
teilen. Die Menschen in den neuen Bundesländern sollten nicht
unverschuldet um ihre Lebensleistung gebracht werden. Deutsche in Ost
wie West sind am 1. Juli 1990 gemeinsam einen großen Schritt zur
Deutschen Einheit gegangen.

Das sozialistische Experiment hinterließ eine gewaltige Erblast.
Mit vereinten Kräften haben wir sie geschultert und den Aufbau Ost
erfolgreich vorangetrieben. Darauf können wir alle gemeinsam stolz
sein. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass sozialistische Experimente
im Fiasko enden. Parteien, die auch 20 Jahre nach der Deutschen
Einheit lieber auf linke Machtspiele mit den SED-Erben als auf
verantwortungsvolle Politik setzen, haben ganz offensichtlich nichts
dazu gelernt.

Originaltext: CDU Deutschlands
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6518
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6518.rss2

Pressekontakt:
CDU Deutschlands
CDU-Pressestelle
Telefon: 030/22 070 141 - 144
Fax: 030/22 070 145


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