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Steinbach: Christliche Minderheit in der Türkei weiterhin gefährdet

Geschrieben am 11-06-2010

Berlin (ots) - Anlässlich des Gesprächs mit Pastor Ertan Cevik aus
Izmir erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB:

Religionsfreiheit ist ein elementares Menschenrecht, dessen
Anerkennung kein Lippenbekenntnis sein darf. Ein Menschenrecht muss
wahrgenommen werden können.

Das jedoch ist für Christen in der Türkei kaum möglich. Ihr Anteil
an der türkischen Bevölkerung sinkt. Das christliche
Glaubensbekenntnis und die Ausübung der christlichen Religion sind
immer wieder mit der Gefahr für Leib und Leben verbunden.

Im Gespräch mit Pastor Cevik erfuhren die Mitglieder der
Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion wiederholt von der massiven Bedrohung
türkischer Christen. Der Geistliche selbst ist seit langer Zeit unter
Bewachung von Personenschützern.

Von Ausgrenzung christlicher Schüler in den Schulen des Landes
berichtete Pastor Cevik. Die Vernichtung der Existenz christlicher
Einzelhändler und die Ablehnung der muslimischen
Mehrheitsbevölkerung, in Nachbarschaft mit Christen zu leben, sind
Alltag in vielen Regionen der Türkei. Die Ausbildung christlicher
Geistlicher ist nach wie vor nicht möglich.

Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7846
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Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de


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