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WAZ: Widerwärtig - Kommentar von Rolf Potthoff

Geschrieben am 13-03-2006

Essen (ots) - Taliban-Sprecher Kari Mohammed Jussuf erklärte, die
Ausländer seien „auf Anweisung vom Chef der Extremistengruppe, Mullah
Mohammed Omar, hingerichtet worden” – welche unfassbare Anmaßung,
welche Missachtung menschlichen Lebens verbirgt sich hinter einer
solchen Erklärung! Die Nachricht von der Ermordung der vier
mazedonischen Arbeiter findet weltweit Abscheu. Hierzulande löste sie
zudem große Besorgnis aus, hieß es doch zunächst, auch ein deutscher
Helfer sei ein Opfer. Der Fall zeigt, in welcher Gefahr auch die 2500
Soldaten der Bundeswehr in Kabul, Kundus, Feisabad, Marsir-i-Scharif
schweben. Obwohl sie nicht kämpfen, sondern Friedensdienst leisten.
Islamisten machen da keinen Unterschied. Der Fall weist auch auf die
Bedrohungslage im Irak hin. Mord, Anschläge, Geiselnahme. Auch zwei
Deutsche sind in den Händen von Entführern. Seit vier Wochen gibt es
kein Lebenszeichen von ihnen. Der Terror betrifft auch Deutsche viel
mehr, als manche wahr haben wollen. Ins Schneckenhaus zurückziehen,
wenn es um Terrorbekämpfung handelt – das geht nicht.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=55903
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Telefon: (0201) 804-0
Email: zentralredaktion@waz.de


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