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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur EU-Wirtschaftsregierung

Geschrieben am 13-05-2010

Frankfurt/Oder (ots) - Ein System, das sein Wirtschaftswachstum
auf Pump organisiert, zerstört sich irgendwann selbst. Griechenland
kann den Staatsbankrott wahrscheinlich abwenden. Aber es gibt etliche
andere Wackelkandidaten im Euro-Raum, die ebenfalls einen
Rettungschirm brauchen können. Dass dieser inzwischen in
hochdramatischen Sitzungen vereinbart wurde, verschafft bestenfalls
eine Verschnaufpause. Eine dauerhaft stabile Gemeinschaftswährung
setzt voraus, dass die Verschuldung in allen Ländern drastisch
zurückgefahren wird. Diese müssen auch entscheiden, wie viel
Mitsprache sie der EU-Kommission einräumen. Wenig optimistisch
stimmt, wie jene Politiker, die am Wochenende Untergangsszenarien
heraufbeschworen, schon wieder in die alten Denkmuster zurückfallen.
Wer noch immer nicht begriffen hat, dass bei einer globalen Krise
nationale Animositäten fehl am Platze sind, handelt verantwortungslos
und verspielt den Rest an Vertrauen.

Originaltext: Märkische Oderzeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55506
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55506.rss2

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de


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