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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Erika Steinbach:

Geschrieben am 11-02-2010

Bielefeld (ots) - Die Klügere gibt nach, die Kanzlerin kann sich
nicht durchsetzen und Vizekanzler Guido Westerwelle hat Erika
Steinbach endgültig zur grauen Eminenz der deutschen Polen-Politik
hochgejazzt.
So sieht das Ergebnis des späten Trauerspiels um die Vertreibung von
fast 15 Millionen Zivilisten aus, eines der großen Dramen im und um
den Zweiten Weltkrieg. Niemand sage bitte, die ethnische Säuberung
zulasten der Deutschen sei die gerechte Strafe für den
Hitler-Faschismus.
Wer sich frei macht vom Revanche-Denken, was der Bund der Vertrieben
(BdV) eher als viele andere getan hat, muss über den jetzt beendeten
Streit den Kopf schütteln.
Unrecht wird nur aufgearbeitet, wenn man es beim Namen nennt.
Deshalb braucht Deutschland ein Zentrum zur Dokumentation der
Vertreibungen in Europa, das die Dimensionen vom Völkermord an den
Armeniern bis zum Unrecht an deutschen Volksgruppen beschreibt.
Die Sitze des BdV im Beirat wurden glatt verdoppelt, die Gesamtzahl
der Stühle nicht. Was hier künftig auch immer beschlossen wird, es
geht nicht ohne Steinbachs stille Duldung aus dem Hintergrund.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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