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Weser-Kurier: Rückgängige Schülerzahlen sollen mehr Ganztagsschulen ermöglichen

Geschrieben am 07-02-2010

Bremen (ots) - Die niedersächsische FDP will mehr uns bessere
Ganztagsschulen. "Mir müssen einen Teil der Lehrerstellen, die wir
wegen deutlich rückläufiger Schülerzahlen nicht mehr benötigen, auch
dafür verwenden, das Ganztagsangebot qualitativ auszubauen", sagte
FDP-Fraktionschef Christian Dürr dem Bremer "Weser-Kurier"
(Montag-Ausgabe) "Die freiwerdenden Lehrerstellen dürfen nicht
ausschließlich in die Haushaltskonsolidierung fließen."

Die CDU-geführten Ministerien für Kultus und Finanzen berechnen
derzeit, wie sich die Schülerzahlen in den kommenden Jahren
entwickeln und ob Lehrerstellen entfallen können. "Das Ergebnis
müssen wir uns in den nächsten Monaten bis zur Haushaltsklausur des
Kabinetts im Juni näher anschauen und dann bewerten", erklärte Dürr.
"In den kommenden zwei, drei Jahren wird aber ein großer Teil der
freiwerdenden Stellen im Bildungssystem bleiben." Nur der geringere
Teil werde zum Stopfen von Haushaltslöchern verwandt, betonte der
Fraktionschef. "Wie das dann in 2017 oder 2018 aussieht, müssen wir
später bewerten."

Für die zweite Hälfte der Legislaturperiode kündigte der kleine
Partner der schwarz-gelben Koalition den Bürokratieabbau als
politischen Schwerpunkt an. "Es geht um die Frage, welche
Landesbehörden wir weiter verschlanken können. Und natürlich steht
die Frage im Raum, wo es noch Privatisierungsmöglichkeiten gibt",
sagte Dürr.

Originaltext: Weser-Kurier
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30479
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30479.rss2

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@btag.info


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