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Ermittlung produktbezogener Treibhausgas-Emissionen: Nüssel fordert international einheitliche Methode

Geschrieben am 17-12-2009

Berlin (ots) - Bei den Diskussionen über den sich abzeichnenden
Klimawandel wird verstärkt eine produktbezogene Klimabilanz erörtert.
"Die Kennzeichnung von Produkten nach dem sogenannten
Carbon-Footprint ist allerdings problematisch, da die Datengrundlage
zur Bewertung der Emissionen im Herstellungsprozess noch unzureichend
ist. Sollte sich dieser Ansatz durchsetzen, muss zunächst eine
international einheitliche Methode zur Berechnung der
Treibhausgas-Emissionen entwickelt werden", fordert Manfred Nüssel,
Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV). "Gelingt dies
nicht, wäre eine Vergleichbarkeit nicht gegeben.
Wettbewerbsverzerrungen und Irritationen bei den Verbrauchern wären
die Folge", so Nüssel.

Eine nachhaltige Produktion in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
kann nur durch Ressourcenschonung und wirtschaftliche Effizienz
erreicht werden. Dieses Prinzip ist seit jeher die Basis der
genossenschaftlichen Unternehmen und hat zur Leistungsfähigkeit des
Standortes Deutschland beigetragen. "Die hohe Effizienz der deutschen
Unternehmen leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag zum
Klimaschutz. Auch zukünftig werden die genossenschaftlichen
Unternehmen ihren Anteil dazu leisten, indem sie umweltbewusst und
nachhaltig arbeiten. Allerdings sind dafür im globalisierten Handel
praktikable und einheitliche Rahmenbedingungen notwendig", so der
DRV-Präsident.

Originaltext: Deutscher Raiffeisenverband
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6949
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6949.rss2

Pressekontakt:
DRV-Pressestelle
Monika Windbergs
presse@drv.raiffeisen.de
Tel.: 030 856214-43


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