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Neue OZ: Kommentar zu Öffentlicher Dienst / Tarife

Geschrieben am 06-12-2009

Osnabrück (ots) - Schlechte Aussichten

Frank Bsirske bleibt sich treu: Kämpferisch drängt der Verdi-Chef
auch in Krisenzeiten auf deutliche Tarifsteigerungen. Seine
Dienstleistungsgewerkschaft setzt sich damit klar von der IG Metall
ab, die sich bei den Lohnforderungen bewusst zurückhält und
stattdessen die Beschäftigungssicherung in den Vordergrund stellen
will.

Beide großen Gewerkschaften marschieren also keinesfalls im
Gleichschritt, was ihre Verhandlungsposition schwächt. Die
Arbeitgeber werden es verstehen, den Finger in diese Wunde zu legen.

Abgesehen davon ist es aber ein geschickter Zug von Bsirske, auf
steigende Belastungen der Beschäftigten in der Krankenversicherung zu
verweisen. Denn ansonsten fällt es den Gewerkschaften zurzeit schwer,
Geldforderungen zu begründen. So ist die Inflationsrate extrem
gering. Und auch die sonst üblichen Hinweise auf
Produktivitätsgewinne sind aktuell nicht immer treffend. Denn in
vielen Betrieben herrscht Kurzarbeit, sodass die Produktivität sinkt
und nicht steigt.

Zwar gilt dies nicht für den öffentlichen Dienst. Doch wird es
hier heißen, die Kassen seien leer. Und dieses Argument ist leider
schwerwiegender denn je. Schließlich sind die Einnahmen geringer als
erhofft, während die staatliche Verschuldung von Rekord zu Rekord
eilt - schlechte Aussichten für Bsirske und seine Mitstreiter.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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