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RWE Dea im Geschäftsjahr 2005 erneut mit sehr gutem Ergebnis
Geschrieben am 08.03.2006 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) -
- Querverweis: Bilder sind unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -
- Ergebnis deutlich gesteigert - Hohe Rendite und großer Wertbeitrag - Erhebliche Investitionen geplant
"RWE Dea hat mit einem effizienten Team die erfolgreiche Geschäftstätigkeit der vergangenen Jahre fortgesetzt und erzielte 2005 mit 445 Millionen Euro erneut ein sehr gutes betriebliches Ergebnis", erklärte Dr. Georg Schöning, Sprecher des Vorstands der RWE Dea AG, auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens in Hamburg. Das sehr gute Vorjahresniveau von 357 Mio. EUR konnte im Jahr 2005 noch einmal um rund ein Viertel gesteigert werden. Damit erwirtschaftete RWE Dea im siebten Jahr in Folge ein betriebliches Ergebnis von über 300 Mio. Euro.
Der Außenumsatz des RWE Dea Teilkonzerns lag mit 1.493 Mio. EUR deutlich über dem Wert des Vorjahres (1.194 Mio. EUR). "Zum sehr erfreulichen Ergebnis trugen insbesondere unsere inländischen Gas- und Ölaktivitäten sowie die Ölproduktion in Norwegen bei", erläuterte Finanzvorstand Lutz-Michael Liebau.
Rohöl- und Erdgaspreise auf hohem Niveau
Grund für das gute Ergebnis waren vor allem hohe Rohöl- und Erdgaspreise: Der durchschnittliche Preis für das Nordsee-Rohöl Brent betrug pro Barrel 54,52 US-Dollar und lag um 42,5 Prozent über dem des Jahres 2004. Er war damit doppelt so hoch wie im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Auch die Erdgaspreise zogen 2005 stark an. Im Durchschnitt realisierte RWE Dea Preise von 16 EUR-Cent pro Kubikmeter, was einer Steigerung von rund 43 Prozent gegenüber 2004 entspricht. "Die hohen Preise konnten den Rückgang bei der Ölproduktion überkompensieren", betonte Liebau.
Rendite und Wertbeitrag hoch
Das Ergebnis vor Steuern betrug 482 Mio. EUR (2004: 365 Mio. EUR); das Ergebnis nach Steuern belief sich 2005 auf 243 Mio. EUR (2004: 145 Mio. EUR). Die Kapitalrendite (ROCE) des RWE Dea Teilkonzerns betrug 42,1 Prozent (2004: 32,4 %). In absoluten Zahlen betrug der Wertbeitrag 308 Mio. EUR (Vorjahr 213 Mio. EUR).
Investitionen ausgeweitet
RWE Dea investierte 2005 insgesamt 296 Mio. EUR. Damit lagen die Investitionen um 18 Prozent über dem Vorjahreswert in Höhe von 251 Mio. EUR. Wesentliche Ausgaben resultierten aus der Entwicklung des größten deutschen Ölfeldes Mittelplate mit der 2005 realisierten Pipelineanbindung der Bohr- und Förderinsel Mittelplate an die Aufbereitungsanlagen an Land sowie aus der Entwicklung von Gasfeldern in Großbritannien. Weitere Investitionsschwerpunkte waren das LNG-Projekt Snoehvit im Norden Norwegens und Gas- und Ölprojekte in Ägypten.
Gezielter Ausbau von Exploration und Produktion
Die im Geschäftsjahr 2005 eingeleiteten Maßnahmen zum Ausbau von Exploration und Produktion erläuterte im Detail Operations-Vorstand Thomas Rappuhn: "Wir haben durch zügige Feldesentwicklungen, erfolgreiche Exploration und neue Erfolg versprechende Lizenzen die Voraussetzungen für weiteres Produktionswachstum geschaffen." Neben den erfolgreichen Inlandsaktivitäten mit der Pipeline-Anbindung der Insel Mittelplate verwies Rappuhn vor allem auf die weiteren Feldesentwicklungen und neuen Konzessionen in Großbritannien, wo RWE Dea über umfangreiche Gasreserven verfügt: Ein entscheidender Schritt war der Förderbeginn aus dem Feldesgebiet Saturn, wo die ersten Bohrungen sehr erfreuliche Förderraten erzielen.
Die starke Position in Ägypten konnte durch weitere Explorationserfolge und den Erwerb neuer Konzessionen weiter ausgebaut werden. "Auch in Algerien haben Aufschlussbohrungen zu ersten Erfolgen geführt", so Rappuhn. Es handelt sich um Gasfunde in der Konzession Reggane Nord, an der RWE Dea einen Anteil von 30 Prozent hält.
Zunehmende Internationalisierung der Mitarbeiterschaft
Die Aktivitäten der RWE Dea werden von einer effizienten Organisation von 940 Mitarbeitern umgesetzt. Über ein Viertel der RWE Dea Belegschaft arbeitet inzwischen im Ausland. "Unsere Wachstumsstrategie geht einher mit der Rekrutierung und Weiterentwicklung von Fach- und Führungskräften und der Förderung der Internationalisierung durch die Vorbereitung unserer Mitarbeiter auf Auslandseinsätze", erläuterte Dr. Schöning.
Kontinuierliches Wachstum angestrebt
Im Rahmen der Wachstumsstrategie des RWE-Konzerns ist es das erklärte Ziel der RWE Dea, ihre Upstream-Aktivitäten verstärkt auszubauen: "Wir wollen durch intensive Exploration die Reserven- und Ressourcenbasis weiter entwickeln und möglichst schnell in Produktion bringen. Für dieses kontinuierliche Wachstum wollen wir jährlich bis zu 600 Millionen Euro aufwenden", erklärte Schöning. Geplant ist auch der Einstieg in den Markt für LNG (Liquefied Natural Gas): "Damit können wir unser Erdgas auch aus weiter entfernten Förderstätten wie Nordafrika in die europäischen Kernregionen des Konzerns transportieren, es aber auch international vermarkten", so Schöning.
Originaltext: RWE Dea AG Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=23396 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_23396.rss2 ISIN: DE0005509004
Pressekontakt:
Harald Graeser, Leiter Unternehmenskommunikation Telefon: 040 - 63 75 2511 Mobil: 0162 - 273 2511
Derek Mösche, Pressesprecher Telefon: 040 - 63 75 2670 Mobil: 0162 - 273 2670
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