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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Norwegen

Geschrieben am 15-09-2009

Bielefeld (ots) - Glückliches Norwegen! Der Sozialdemokrat Jens
Stoltenberg (50), an der Spitze einer rot-rot-grünen Regierung, wird
wiedergewählt, weil er im Wahlkampf am besten erklären kann: wohin
mit den überschüssigen Milliarden.
Verkehrte Welt. Das superreiche Ölland im Norden Europas hat nicht
andere, sondern gar keine Sorgen. Wirtschaftskrise, was ist das?
Arbeitslose, nicht bei uns! Staatsverschuldung, kein Thema. Nicht nur
Frank-Walter Steinmeier (SPD) dürfte von solchen Verhältnissen
träumen.
Niemand neidet den Norwegern ihren Reichtum, aber die Europäische
Union könnte gegenüber dem Noch-Nichtmitglied durchaus etwas mehr
Solidarität einfordern. Oslo prüft aktuell tatsächlich, ob man nicht
doch der EU beitritt, wohl wissend, dass der Status des Netto-Zahlers
wartet.
Norwegen profitiert vom einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum.
Das Land braucht Frieden und Wohlstand der anderen - schon allein, um
ihn abzuschöpfen. Auf dieser Basis ließe sich verhandeln. Allerdings
steht zu befürchten, dass tiefrote Linksregierungen auch nicht
solidarischer denken und handeln als andere.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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